Lernen mit der Situation umzugehen

Schon immer lernten Menschen, Tiere und Natur sich der Situation anzupassen. Auch wir werden entsprechend gefordert. Aktuell das Schwierigste ist für uns nur das Internet, praktisch immer fast nicht brauchbar. Somit komme ich mit meiner Fotobearbeitung und dem Festhalten des Wichtigsten gar nicht nach.

Am Dienstag noch in Istanbul, danach zwei unterschiedliche Nächte am Schwarzen Meer und eine lange Fahrt durch waldige Berge, Schluchten bis 1500 m und über die trockene Hochebene von Anatolien mit sehr viel Weizenanbau.

Schon 3000 v. Ch. gab es in Hattuscha Hochkulturen. Sogar einen „Friedens-„Vertrag mit Ramses II von Ägypten wurde abgeschlossen.
Jetzt sind wir in Kappadokien, berühmt wegen seinen Felsenhöhlen. Um die stark schwankenden Temperaturen (So/Wi) besser auszuhalten, haben die Menschen Felsenhöhlen gebaut. An solchen Orten hat es wie in Istanbul viele Touristen, ansonsten waren wir fast allein.

Hello Camping

Heute verlassen wir Istanbul. Was für eine riesige Stadt – über 100 km in eine Richtung. Trotzdem, der Verkehr aus der Stadt ist recht flüssig.

Welches ist die richtige Route? Google Maps möchte rechts, Mercedes Maps links. Ja, Google ist eher aktueller und so fahren wir auf der neusten achtspurigen Autobahn Richtung Ankara. Wahnsinn quer durch die Hügel über die Täler, sogar an der riesigen Autorennstrecke kommen wir vorbei.

Otodrom Circuit

In der Hälfte unserer Tagesstrecke fahren wir zur vereinbarten Firma Camping Caravan und die gewünschte Kühlbox wird vorgestellt, auf Wunsch platziert und perfekt verkabelt. Über 2 h Arbeit mit bis zu einem halben Dutzend involvierten Personen kostet uns 25 €. Unsere Kontaktperson filmt und will auf Instagram darüber berichten. Solche Reisende findet man nicht alle Tage. Herzlichen Dank.

Rechtzeitig kommen wir im Hello Camping am Schwarzen Meer an. Neben einem kühlenden Bad feiern wir bereits die erste Geburtstagsparty von Ute bis Sonnenuntergang direkt am Strand.

10 h Rundgang durch Istanbul

Viele kennen sicher schon Istanbul, die Blaue Moschee, die Zisterne, der Basar, Hafen etc. Neu war für mich der Palast und die Schifffahrt auf dem Bosporus bei herrlichem Wetter.

Am Tag zuvor wollten wir lieber etwas mehr von dieser 20 Mio. Stadt erleben, diese vielen neuen Hochhäusern und ihrem Leben. Nur schon Morgens im flüssigen Stossverkehr mitzufahren, ist ein Erlebnis. Und das gesuchte zu finden, ein Anderes. Aber alles ist möglich. Man staunt, wie dies alles innert kürzester Zeit möglich wurde.