Coromandel

Wir halten es selten lange an einem Ort aus, So nutzten wir die Zeit um die Halbinsel Coromandel zu besuchen.

Nach einer guten Autowäsche fuhren wir wieder nordwärts an die Meeresküste. Waihi wurde 1878 zur Goldgräberstadt. Zuerst starteten Mc Combie und Lee mit Pickel und Schaufel, aber das Gold ist im Quarz gefangen. So gaben sie nach einem Jahr auf. Der Dritte kaufte Stampfmaschinen, aber das Wasser reichte nicht lange für den Antrieb. So schlossen sich viele einer Mining Company an und konnten dank Geldgebern die grossen Investition stemmen. Um 1910 fiel der Goldpreis und die Firma entliess viele Mitarbeiter, welches zu einem langen Streik führte.

Ursprünglich wurde in bis 175 km langen Tunnels das Gold/Silber geschürft. Es mussten schreckliche Zustände herrschen, viel Staub, feucht, dunkel und die Pferde mussten bis ein Jahr in den Tunneln ausharren. Später baute man im Tagbau ab. Die Mine Martha ist bis 150 m tief und verfällt langsam. Aber man schürft weiter wieder im Untertagebau; der Silberverkauf deckt die Kosten und das wenige Gold dient als Profit.

Am Paradise Bay fanden wir am Meer einen Stellplatz. Schön dieser riesige Sandstrand mit den vulkanischen Inseln im Meer.

Hier gibt es schöne lange Küsten, aber wie überall wird alles überbaut. Soviel Zweitwohnungsbau und so viele Yachten? Die Stahlträger werden mit Holz geschützt und somit sollten die Häuser gegen Feuer und Erdbeben sicher sein.

Ein Haus gefällig?

Übrigens schon mal gehört, wie man mit Drohnen fischen geht? Da es eine recht flache Bucht war, hatte einer seine Angelschnur mit der Drohne weit hinaus ins Meer geflogen. Zum Fischen geben sie einfach alles.

Drohne flog weit hinaus, Klinkte Angelhaken aus und kam wieder zurück

Wir fuhren etwas weiter und genossen den Muttertag im ältesten Beach Club.

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