Kuala Lumpur

Wir fuhren wieder 250 km der Westküste entlang nordwärts bis Malakka, wo wir unser Fahrzeug auf einem kleinen Flughafen mit Unterstützung der Securitas gratis recht sicher abstellen konnten. Danach nahmen wir ein Grabtaxi (analog Uber) für weitere 100 km bis Kuala Lumpur.

Vom Hotel konnten wir direkt  hinunter zu unserer Gruppe auf dem Parkplatz schauen und auf gemeinsame Touren gehen.

Die Hauptstadt von Malaysia hat heute bereits 7 Mio. Einwohner, obwohl erst 1857 wegen Zinnabbau von einem Chinesen gegründet. Malaysia wurde von den Engländern kolonialisiert, im zweiten Weltkrieg von den Japanern, danach herrschten wieder die Engländer bis 1957. Seit dem gibt es eine Demokratie, wobei die Macht beim Premierminister liegt. Es gibt aber auch einen König, der jeweils für 5 Jahre im Turnus der einzelnen Teilstaaten gewählt wird und einen offiziellen Königspalast hat. Obwohl wir diesen an seinem Geburtstag besuchten, wurden wir nicht eingeladen (?).

Für die Verwaltung wurde ausserhalb der Stadt ein eigener Stadtteil aus dem Sumpf gestampft. Über 9 Brücken kommt man in den neuen Stadtteil mit viel Wasser zur Kühlung, auch mit Moscheen, Premierministergebäude etc. Nachts und an Wochenenden ist es leblos, da das Wohnen ausserhalb stattfindet.

Wir staunten über diese Unterschiede, an offenen Kulturen, verschiedenartigen Menschen von Moslems, Chinesen etc., kleinen, gleichartigen Reihenhäuschen in riesigen Siedlungen bis zu den riesigen Hochhäusern mit dem bekannten Petronas-Towern. Was zudem noch alles im Bau ist! Mit dem schnellen Aufzug 250 m hinauf auf die Terrasse vom Tower.

Uns umgaben mindestens fünf riesige Einkaufszentren, in welchen man sich problemlos auch verlaufen kann.

Da Autos Marke Eigenbau und Benzin/Diesel stark subventioniert werden, haben alle Familien 2-3 Autos. Entsprechend ist das Verkehrsaufkommen trotz super Strassen. In Hochhäusern benötigen die Parkplätze bis zu 10 Etagen. Ist dies die Zukunft???

Schon früh wurde hier Zinn gefunden, abgebaut und veredelt. Der Besuch einer Zinnfabrik zeigte die Vielfalt der Gestaltung. Zinn hält lange kühl/warm. Seither geniessen wir Wein aus Zinnbechern von hier.

Wir besuchten unsere Mitfahrer beim Vorbereiten zur Verschiffung nach Indonesien. Über eine steile Rampe werden die Autos bei Flut auf einen Ponton gefahren und mit später auf die andere Seite geschleppt. Gut, wenn man immer noch lachen kann.

Wir waren froh, dass wir einen bequemeren, direkten Weg nach Australien gefunden hatten.

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