(Ratten-)Tempel – Abschluss Lichterfest

Auf dieser Reise erleben wir hautnah den Einfluss der Religionen. Die Sikhs haben uns beeindruckt durch ihren Fleiss, streben zum Erfolg und sind praktisch ohne Bettler, da auch Arme ernährt und umsorgt werden.

Der Hinduismus als dritte Weltreligion hat uns mit Ihren 33 Mio. Göttern noch nicht überzeugt. Der Gleichmut – Karma – zu allen Geschöpfen ist interessant, aber dafür fehlt jegliches Engagement. Kommt Indien so wirklich weiter?

In Pushkar besuchten wir den einzigen Tempel von Brahma aus dem 14. Jh., daher ein wichtiger Pilgerort, wo auch im heiligen See ein Teil von Gandhi’s Asche verstreut wurde. Aber weder Ort noch Tempel bieten Glück und Freude, sondern eher Mitleid und Abscheu. Barfuss und soviel Dreck und Abfall ist für uns schwierig nachvollziehbar.

Heiliger See von Pushkar

Zum Glück hatten wir einen schönen Standplatz und einen herrlichen Empfang im Hotel.

Weiter ging es ins Wüstengebiet nach Deshnok zum Rattentempel. 20’000 „heilige“ Ratten leben im Tempel weil ein Prinz der Sage nach als Ratte wieder geboren wurde.
Eine weisse Ratte, welche einem über den Weg läuft bringt Glück. Gute Pilger trinken/essen auch aus den Schälchen mit den Ratten. Bilder ersparen wir uns und Allen.

Zum Glück folgte zum Abschluss des Tages und des fünf tägigen Lichterfestes dank Felix, ein richtig langes schönes eigenes Feuerwerk – herrlich im Wüstensand für Gaby’s Geburtstag. Leider wurde es bis zum Morgen nie ruhig, da die Inder die ganze Nacht feiern und Knaller ablassen. Anscheinend haben auch sie dafür genügend Geld.

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