vom Wasserfall bis Wasserbüffel

Wir fuhren mit Kleinbussen das Tal hinauf in die Berge zu einem bekannten Wasserfall. Bei einem Zwischenstopp besuchten wir örtliche Hmungbewohner. Alles war recht touristisch, zum Glück gab es nicht allzu viele Besucher.

Beim Eingang vom Park gab es ein Bärentiergehege. Wir konnten die Bären verstehen, dass Sie sich ins Wasser legen. Es war heiss, bis 38 °C.

Danach wanderten wir weiter das Tal hinauf, durch grünen Wald dem Fluss entlang an verschiedenen Wasserfällen vorbei. Herrlich! Aber das Beste war ins Wasser zu steigen, zu schwimmen, sich von Wasserstrahlen massieren zu lassen und richtig schön auszukühlen.

Spannend war beim Zwischenstopp auf der Rückfahrt eine Büffelfarm. Zwei amerikanische Frauen starteten in ihrer Midlifecrisis  ein Sozialprojekt. Ohne irgendwelche landwirtschaftliche Vorkenntnisse gründeten sie eine Wasserbüffelfarm. Dabei melken sie die Tiere der Bauern, stellen Yoghurt, Mozzarella, Eiscreme etc. her.  Dies können sie in die Stadt und Hotels liefern, speziell für französische Gäste. Einheimische kennen keine Milch, Käse und die Kinder haben entsprechende Mangelerscheinungen.
Vor Corona konnten Sie 300 Tiere melken, jetzt sind es nur noch 85. Die Bauern mussten ihre Tiere schlachten, um zu überleben.
Sie schulen die Bauern auch zur Haltung von Schweinen, Kaninchen und Geissen. Geissen sind einfach zu halten und ein wenig Milch im Reis kann die Mangelerscheinung lindern.  Aktuell wurden sie auch zur Gründung einer Büffelfarm in Kambodscha angefragt.

 

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