3 Tage Osaka

Wie „Kinder vom Land“ tauchen wir in Osaka in die japanische Kultur ein.
Wir kamen von einer riesigen Metropole  Kuala Lumpur mit 7.5 Mio. Einwohnern in eine nächste mit nur 2.7 Mio., doch die Unterschiede sind für uns riesig. Es beginnt bei der Schrift, der Sprache, hier sprechen wenig Englisch, alles ist so ordentlich, ruhig sauber und korrekt. Die Stadt wirkt grösser, lebendiger und hat einen sehr hohen Lebensstandard.

Es begann im Hotel, perfekt das Zimmer und Bad. Abends war es eine Wohltat zuerst daneben zu duschen und dann ein heisses Bad zu geniessen.

Wir waren mitten im Stadtzentrum, welches berühmt für das Essen und Nachtleben ist. Aber auch die vielen Shops, ZH-Bahnhofstrasse ist direkt klein und einfach dagegen. Neben Sim-Karte suchten wir im „Big Camera“ auch einen passenden Stecker und fanden ihn im 7. Stock! Sieben riesige Flächen nur Elektronik von Allem was man sich nur wünschen kann.

Geschichte – Kultur

An einem Tag besuchten wir die Osaka Burg aus dem 15. JH. Mehrfach brannte sie ab (1615 im Krieg, 1665 durch Blitz) und wurde wieder errichtet. Sie diente bis zum zweiten Weltkrieg für militärische Zwecke. Bis 2 km lange und 75 m hohe Steinmauer (höchste in Japan) umgeben den zweifachen Burggraben. Martin war beeindruckt von der Bauweise und den riesigen Granitsteinen, welche bis 156 Tonnen am Stück wiegen.

Anderntags fuhren wir 1 h mit dem Zug nach Nara zur grössten Buddha-Statue aus Bronze. Auf einem riesigen Gelände besichtigten wir viele Tempel  und Schreine, z.T. aus dem 7. JH. Der damalige Kaiser Shomu veranlasste 751 einen Tempel für einen 18 m hohem Buddha zu bauen, welcher 452 Tonnen wiegt. Es dient heute noch als Pilgerstätte, vor allem auch für Touristen. Die weitläufige Anlage ist an einem Hügel angeordnet. Den ganzen Rundgang (nur 5 km?) schafften wir nicht, sondern zogen es vor mit einem Taxi an den Bahnhof zurückzufahren.

Flug nach Osaka

Im Hotel beim Flughafen von Kuala Lumpur galt es, uns kurz zu erholen und die nächsten Schritte vorzubereiten.
Kevin musste richtig lachen, als wir ihm bei der Fahrt an den Flughafen erzählten: Wir hätten uns sehr kurzfristig entschieden nach Japan zu reisen. Einfach soooo…, noch ohne Flugbillett, Hotel oder gebuchte Rundreise??? Er stellte sich dabei seinen Vater vor und schüttelte nur bewundernd den Kopf.

Ja, wir geniessen auch den Weg zum Ziel.
Das Hotel war gut und schwimmen im Pool einfach herrlich. Daneben gab es zu erkunden, welche Wege zu welchem Flughafen – Terminal 2, die Flüge zu buchen. Wir entschieden uns Nachts direkt nach Osaka zu fliegen – um Mitternacht in Tokyo anzukommen – Nein lieber nicht.

Die Zeit zu planen, packen ist immer kurz. Dagegen war das Warten Nachts auf den Flug eher mühsam. So viele Shops und ähnliche/gleiche Produkte, wie wir in allen Städten und Orten erleben, turnt uns nicht mehr an. Spannend ist höchstens, was überall alles unter Swiss verkauft wird. Wir staunen, was die kleine Schweiz alles produzieren kann.

Wir hatten einen super Platz, Stuhl als Flat Bed und Martin konnte richtig relaxen. Gaby weniger – holte sie sich am Flughafen oder im Flugzeug einen kleinen Schnupfen?

Um sieben Uhr landeten wir in Osaka – alles geordnet, sauber und bestens organisiert. Unser Gepäck wurde genauestens inspiziert und freundlich wurden uns die nächsten Schritte erklärt.  Railpass für drei Wochen, Wechselgeld abholen und schon mit dem Zug in die Stadt. Ersten Kaffee bei Starbucks und Staunen auf dem Weg zum Hotel.