Unser Fahrt endete vor Wellington direkt am Meer, um anderntags verschiffen zu können.
Unser Ausblick vom FahrzeugFischen, fischen …soviel Ausrüstung benötigen wir nicht
Zu früh waren wir am Quai, sodass wir eine kurze Stadtrundfahrt machten.
am Yachthafen vorbeiHolz verladenKreuzfahrtschiff am HafenWarten auf VerschiffungEs geht in den Schiffbauchwir sind auf dem OberdeckMG-Bobil gesichtet?
Wir verlassen Wellington bei ruhigem Meer.
Die Südinsel ist stark zerklüftet und es geht lange den Fjord hinauf.
unsere Reisekarte wird studiertwir sind angekommenerstes Land in SichtBlick zurück zum offenen Meerden Fjord hinauferste BewohnerPictonHafen von Picton
Wir genossen zwei Nächte in Blenheim bei Helen und Craig, welche wir in Australien kennen gelernt hatten. Dank Ihnen erlebten wir eine spezielle Fahrt um viele Hügel.
Fahrt nach BlenheimPitoreske Landschaf mit vielen Buchten
Erstaunlich, wie innert einer halben Stunde Fahrt sich die Gegend ändert. In Blenheim ist es immer viel wärmer und recht trocken, ideal für den riesigen, industriellen Weinanbau.
Wir sind angekommenund geniessen ein feines Nachtessen
Nach aufwändiger Kontrolle für Selfcontainment (erlaubt freies Campen) und Registrierung als Campermitglied fuhren wir über diese steilen Hügel und erlebten verschiedene sehr schöne Buchten. Vielen Dank.
Martin staunt über die vielen AusblickeDienstag Abend ist immer SegelregataSchiffe hat es genug
Von der Ost- fuhren wir an die Nordküste der Südinsel nach Nelson, welche von den Engländern in den 1840-er Jahren besiedelt wurde.
Von den Reben durch Täler mit Morgennebel über die intensiv bewirtschafteten Hügel auf eine lebhafte Hafenstadt am Meer. Wir genossen zwei Tage auf einem riesigen Campingplatz am Meer.
Auf dem Broadgreen Garden freuten wir uns über die vielen Rosen, welche J.S. Samuels in den 1960-er Jahren intensiv züchtete und sogar Wettbewerbspreise in England gewann.
Im Haus selber interessierte uns die Geschichte der Bewohner. 245 Tage dauerte die Schifffahrt unter extremen Bedingungen von England bis Neuseeland. Um die Besiedlung voranzutreiben wurde im 1851 ein ganzes Schiff mit über 200 meist armen Leuten direkt hierher verfrachtet. Dank Handel wurde die Familie Buxton reich und baute sich dieses schöne Haus mit dem riesigen Garten. Schon erstaunlich, was alles in kurzer Zeit möglich wurde. Allerdings auch unter schwierigen Bedingungen; von 11 Kindern waren 5 sehr früh verstorben.
Wir fuhren der Küste nach Richtung Abel Tasman Nationalpark.
Küste von KaiteriteriKüste auf unserer Fahrt bei tiefem Wasserstand
Viel Holz, Trauben und neu auch Äpfel wurden unterwegs gezüchtet (alles kurz vor der Ernte). In Motueka gab es Kaffee mit feinstem Himbeertörtchen und gutem Brot (ein guter Deutscher Bäcker).
Kaiteriteri ist der Ausgangsort für Wanderungen und viele Schiffsfahrten. Uns überraschte dieser schöne Strand. Herrlich und ganz nah konnten wir campen. Nur über eine Strasse und schon ist man am Strand/Meer. Da gegen 20 °C wagten wir uns auch ins saubere Wasser – herrlich!
Diese Küste ist extrem attraktiv. Hier gibt es auch relativ viele Häuser an steilen Hängen mit herrlichen Ausblicken. Martin hatte auch zuoberst einen Camper entdeckt mit einmaligem Ausblick. Hier übernachten wäre noch schöner als unten in einem Hotel mit 2’000 CHF/Nacht Hotelzimmern.
Aus einem wurden drei Tage in Kaiteriteri. Diese Natur mit goldenen Stränden bei idealen Temperaturen war einfach herrlich.
Der Nationalpark ist nicht gross, wird aber jährlich von 0.5 Mio. Touristen besucht. Es gibt die eher Jungen, welche eine bis 40 km lange Strecke der Küste entlang wandern. Die Meisten sind jedoch mit Schiffen unterwegs und machen kurze bis 4 stündige Teilstrecken.
Wir starteten mit einem grossen Motorschiff in den Park, machten eine Rundwanderung und danach eine Segelfahrt zurück, leider ohne Wind. Am Morgen war es grau, danach regnete es kurz und abends wurde es wieder hell und sonnig. Das Wetter können sie hier schlecht voraussagen, es wechselt sehr stark.
Der Rundweg führte durch „Regenwald“ mit viel Farn zum Outlook und an goldenen Strand.
Auf unserer Fahrt konnten wir auch Seerobben beobachten. Sie sind klein, dunkelbraun und schwierig auf den Felsen zu erkennen. Wer entdeckt sie?
Neuseeland soll ärmer sein als Australien. Hier gibt es nur wenige Bodenschätze. Aber viel gebaut wird auch hier. Auf 5.1 Mio. Einwohner kommen jährlich 40’000 neu dazu. Dabei fehlen Häuser/Wohnungen und auch Bauleute sind zu knapp. Die Bauart ist einfach meist in Ständerbauweise ohne Isolation. Solarzellen sieht man selten. Aktuell sind schwarze Gebäude.
Wir nutzten einen Rundgang um das grosse Gebäude auf dem markanten Hügel von Kaiteriteri zu besichtigen (im Endausbau). Ein solcher Ausblick ist fast einmalig.
Dort oben wohnen?
Wir staunten über die vielen schönen Gebäude. Gehören diese den Einheimischen oder doch eher Ausländern? Asiaten kaufen viel hier, Neuseeländer dürfen umgekehrt in diesen Ländern (China, Indien) nichts kaufen.
Eine Person mauert auch am SonntagBauplatz für uns???
Die Politik ist schwierig. Es gibt zwei Parteien nahe der Mitte. Die eher soziale ist jeweils 2-3 Wahlperioden im Amt die eher rechte kürzer. Wenn die eine etwas aufgleist, kürzt es die Andere sofort wieder. So wurde eine Eisenbahnlinie für viel Geld geplant, Land gekauft etc. und danach von der rechten Partei wieder gestoppt. Seit 30 Jahren wird daher daran gewerkelt, ohne Erfolg und vielen unnötigen Kosten.
Für uns und Touristen hat Neuseeland viel zu bieten. Ihre Natur ist wunderbar. Auf dem Baurundgang sind wir auch hinunter ans Meer und siehe da – faszinierend!
Wir fuhren hinaus an die Nordwestspitze und genossen einen abwechslungsreichen Tag.
Die Fahrt am Vortag führte durch eine fruchtbare Gegend, über die Berge mit kurvigen Strassen direkt ans Meer und bot einen langen Strandspaziergang.
Nachts regnete es stürmisch und morgens war es noch stark bewölkt als wir losfuhren. Doch die Ausfahrt bot uns sehr viel, mehr als erwartet. Die Golden Bay ist ein riesiges sehr flaches, ruhiges Meer, das dank einem riesigen Sandbogen geschützt wird und auch für viele Zugvögel (sogar aus Sibirien) eine Zuflucht bietet.
Zuerst fuhren wir zum Cape Farewell, von wo sich Kapitän Cook aus Neuseeland verabschiedete. Es ist eine steile Felsküste mit rauem Meer. Zum Aufstieg begleiteten uns wollige Schafe.
Einen steilen, selten begangenen Fussweg zum nächsten Beach unterliessen wir. Mit dem MG-Bobil war es trotz Schotterstrasse ein viel einfacherer Umweg. Auch von da gab es eine halbstündige Wanderung bis ans Meer mit so vielen Eindrücken. Der Whararikibeach ist eine riesige Sandbucht zum offenen Meer. Hier war es echt stürmisch und der Wind blies uns Sand und Natur-Schaum entgegen.
Martin mit windschlüpfriger Frisur
An den verschiedenen Bildern sieht man, wie rasch das Wetter wechselt. Auf dem Rückweg gab es auch einen kurzen Schauer und danach wieder Sonnenschein.
Am dritten Ort kochten wir für uns und genossen einen kurzen Spaziergang ans innere Meer, die golden Bay. Fast unendlich diese Weite und Ruhe. Das Meer war am Steigen, aber immer noch sehr weit weg.
weiss von Muscheln, goldbraun von Vegetation
Weiter ging es der Küste entlang und wir konnten viele grosse „Vögel“ in der Ferne erkennen. Martin fand auch einen herrlichen Lookout. Zum Übernachten war es Gaby zu windig.
Anscheinend hatten wir noch nicht genug und besuchten die grösste natürliche Wasserquelle. Das viele, superklare Wasser steigt aus dem Boden und wird bald darauf bereits verstromt.
Übernachten konnten wir direkt am Meer unter steilen Felsen.
Für zwei Tage sind wir in den oberen Teil des Tasmanien Nationalparks gefahren.
Uns gefällt diese Gegend mit dem goldbraunen, körnigen Sand, tiefblauem, klaren Wasser und grünen Hügeln mit riesigen Farn- und weiteren interessanten Bäumen. So sind wir eine hügelige Naturstrasse in den Tōtaranui Campground gefahren. Dies ist ein riesiges Gelände im NP direkt am Meer mit gegen 320 Plätzen. Schön, dass es fast leer ist und wir diese Ruhe richtig geniessen können. Unser Strand mit Sitzbank (Holz) oben.
Das Wasser ist etwas kühl, aber herrlich zum Schwimmen. Daneben machten wir kleinere Wanderungen. Die grossen Tracks der Küste entlang bis 55 km überliessen wir anderen.
Ausblick von Skinner Point auf unseren BayMit Flut wird Wasser ansteigenLow Tide, trotzdem Schuhe ausziehen und über das Wasser
Um an die Westküste zu fahren, mussten wir retour und über die Berge.
Von der Nordwestküste fuhren wir wieder retour bis Nelson und füllten alles nach. Danach führte die Strasse durch die Berge mit schönen Seen. Uns „Zugvögeln“ gefällt die wilde Meeresküste jedoch besser.
Wir genossen diese Fahrten mit vielen Zwischenstopps. Es gab so viel zu sehen und zu erleben, wie z.B. wilde Felsen im „Urwald“:
Wilde Felsen nach Pohara
Wir verliessen die Küste, fuhren durch fruchtbare Gebiete und wunderten uns immer wieder über die Bewirtschaftung der Wälder mit Kahlschlag und teilweiser Aufforstung.
Am Lake Rotoiti beobachteten wir nur kurz die Motorbootrennen und entschieden uns weiterzufahren.
Motorbootrennen bei Saint Arnaud
Wir folgten verschiedenen Flüssen durch Goldschürfgebiete (teilweise heute noch) und überquerten den Fluss über die längste Swingbridge von Neuseeland, fanden aber kein Gold.
Weiter folgten wir dem Buller River bis hinunter ans Meer. Die sehr kurvige Fahrt setzten wir am andern Morgen fort, zuerst noch bei aufsteigendem Nebel.
In Westport fliesst der Buller River endlich ins Meer. Für uns gab es eine schöne Kaffeepause und am Hafen studierten wir, wie ein Wohnschiff flott zu machen wäre.
Aber wir wollten weiter an diese Westküste zum Cape Foulwind.
Seehunde am Cap Foulwind und die Pancake Rocks waren zwei Highlights auf unserer Küstenfahrt.
Nach kurzem Rundgang in Westport fuhren wir an das Cap Foulwind. Imposant dieses brausende Meer und die Kolonie der Seehunde.
Surfen im rauhen Meer???
Aber auch unterwegs gab es so viele Spots, wo man einfach einen Moment geniessen wollte.
Die Pancake Rocks sind eine Touristenattraktion. Durch chemischen Prozess haben sich die Steinschichten gebildet und trotzen den heftigen Meereswellen. Ein spannender Rundgang zeigt die daraus entstandenen Formationen.
Flugbild der Pancake Rocks rechts
Viele Einbuchtungen, Gebilde und Durchgänge hat sich das Meer erschaffen.