Wir hatten genug von Städten und wollten endlich los Richtung Norden auf das Land, Richtung Meer. Als neues Campermitglied von CMCA wollten wir in Bundaberg einen dieser Campingplätze ansteuern.
Also los rund 400 km nordwärts. Die Hälfte war Autobahn, der Rest Autostrasse. Aber auch hier wird recht zügig gefahren und mit 100 km/h ist man dabei. In der Mittagszeit nutzten wir die Pause in Childers, einer historischen Kleinstadt aus dem Bilderbuch.
wir endlich wieder unterwegs
nicht durch über Hügel von Brisbane
mit Pausen
Mittag in Childers
Rundgang
Apotheke
Pub
mit Motorrädern unterwegs
feine Glaces
alte Häuser
Eingang ins Hotel
Welcher Genuss über das Land zu fahren, diese Weite zu geniessen.
Der Campingplatz lag gut, ist ruhig, in der Nähe von einem Einkaufszentrum, aber dass man auch hier recht nahe zueinander steht? Ja, als Zwischenstopp für zwei Nächte zur Erholung und für Abklärungen wegen der Haftpflichtversicherung geeignet. Hier wird um 16 Uhr zusammengesessen und ausgetauscht. So kamen wir zum nächsten Spot 1770.
Der Service im Mercedes Truck Service Center dauerte länger als geplant, wegen Ersatzteilen zur Reparatur des Blinkers im Seitenspiegel (Tuk-Tuk in Indien). Dafür wurde gleichzeitig die Frontscheibe ersetzt, welche seit dem Steinschlag vor Teheran einen immer längeren Riss aufwies. Aber jetzt haben wir ein gutes Gefühl, hier kennen sie sich sehr gut mit Sprinter aus und der Ersatz der Bremsen war uns sehr wichtig. Wir waren erstaunt, wieviele Sprinter hier unterwegs sind, z.B. für Ambulance, Geldtransporte etc.. So kam uns die Idee auf, hier die Frontpartie (Kängerus) zu verstärken. Viele grössere Fahrzeuge (auch Ambulanzen, Polizei) haben hier zusätzlich grosse Frontspoiler angebracht. In der Praxis wurde es kompliziert, Einzelanfertigung in bis 8 Wochen und recht teuer – also vergessen.
Sprinter Frontverstärkung
Verstärkungen
bis zum Lastwagen
Zufrieden nach Service
Hier in Brisbane finden FiFa Womens-Worldcup-Austragungen statt. Die Hotels waren alle ausgebucht. Weit ausserhalb von Brisbane in der Nähe des Service Centers gab es doch noch eine gute Bleibe für drei Nächte. Wir nutzten die Zeit auch als Service für uns zur Erholung uns zum Auskurieren unseres Hustens. Nach langen heissen Zonen unterschätzten wir die Umstellung im kühlen Sydney. Es gab uns auch die Möglichkeit, örtliche Einkaufsgewohnheiten besser kennen zu lernen. Wir freuten uns wieder über Brot, Fleisch und Früchte.
Hurra, wir sind mit Fahrzeug und gesamter Habe in Australien angekommen!!!
Spannend war für uns die Verschiffung unseres MG-Bobil’s sehr direkt und persönlich zu erleben.
Die Verzollung und der Verlad in Kuala Lumpur verlief dank Kevin für uns einfach und problemlos. Per App konnte man das Ro-Ro-Schiff Blue Ridge Highway bis nach Bangkok verfolgen, den Umlad auf die Brasilia Highway und die weitere Fahrt bis Brisbane-Australien.
Fahrzeugabgabe in Port Klang
Kevin’s Büro
Freundschaft entsteht
Fahrzeug im Port Klang
Auf Schiff geladen
Umlad in Chabang Thailand
bei Timorleste
Oberhalb austr. Küste
Ankunft im Hafen Brisbane
Erste AQIS-Inspektion
Verschiebung bis bereit zur Abholung
CPD Australien
Auch den Auslad, die Verschiebung nach der Inspektion war via mercedes-me nachvollziehbar. Aber nie wussten wir, ob noch alles vorhanden ist oder ob wie bei der ersten Verschiffung von Mumbai nach Bangkok einiges ausgeräumt wurde. Auch verzögerte es sich, da eine zweite Inspektion erforderlich wurde. Wir hatten mit Profis gereinigt und einiges mehr als erlaubt im Fahrzeug gelassen.
Aber anscheinend musste nur eine kleine äussere Verschmutzung nachträglich gereinigt werden.
Reinigung in Johor Barhu
Aussen
und Innen
wieder einräumen
nach 3 Tagen – alle sind zufrieden
Mercedes in Port Klang
Unterboden
und Motorreinigung
plus Aussehülle
mit freundlicher Betreuung
Innerhalb Hafen
alle Schlüssel abgegeben
Ohne Zahlung bekam man auch hier nichts und so mussten wir auf Bestätigung der Australischen Bank warten, bis wir unser Fahrzeug endlich übernehmen durften. Warum eine Überweisung so lange dauert, können wir nicht nachvollziehen.
Endlich dürfen wir wieder losfahren, heute nur bis zum Mercedes Truck Center. Aber das Fahrzeug verdient nach diesen gut 40’000 km mit teilweise strapaziösen Strassen eine wohlverdiente Pflege.
Abholung unseres MG-Bobils
endlich wieder fahren
zum Mercedes Truck Service
Wir danken allen Beteiligten für die immer freundliche, sehr kompetente und persönliche Betreuung, speziell Kevin und Mayjune von Freight Mart und Bert von smartclear.
Die Verkehrsverbindung von der Gold Coast bis Brisbane mit Tram (Bombardier) und Zug ist sehr gut. Komfortabel für uns war, dass man mit Visa (oder Master-)card einfach durch tappen vor und nach der Reise bezahlen kann.
von 22. Etage ziehen wir aus
einfach tappen
Zug kommt 1 h später
vom Hotel in South Bank
In unserem Falle waren Züge ausgefallen und wir mussten über eine Stunde warten. Doch sonst klappte alles, obwohl die Hotels hier in Brisbane ausgebucht waren, wegen einem Fifa World Women Cup Final.
in Brisbane angekommen
shoppen?
über den Fluss
Richtung Botanikgarten
Martin liebt Bäume
Hirschhorn
Wegen Verzögerungen im Überweisungsprozess warteten wir länger als geplant auf die Freigabe unseres Fahrzeugs. So nutzten wir die Zeit primär zur Erholung (beide husten) und kurze Spaziergänge in die Stadt, z.B. in einen schönen Botanikpark seit 1828.
Es ist herrlich von unserer Wohnung in der 22. Etage oder dem Dachgeschoss auf dem 41. Stockwerk auf die Küste, in die Stadt und in die Weite zu blicken. Wir beobachten immer wieder die Surfer im Wettstreit mit nie endenden Meereswellen – diese Energie!
Hier haben wir die Musse die weitere Reise zu planen. So hatten wir uns auch den Flug Ende August in die Schweiz gebucht. Bis dann wollen wir der Küste nordwärts folgen und dann via Osten ins Outback bis nach Alice Springs. Nur fixe Daten sind das Rodeo in Mount Isa und die Flüge nach Sydney bis Zürich.
Geplante Etappe, je nach Situation gibt es Anpassungen
Die Woche ging schnell vorbei und Martin konnte sich etwas von einer grösseren Erkältung erholen. Gaby hatte eine Kleinere vorher in Sydney. Somit schwammen wir nicht im Meer mit 20 °C, sondern spazierten dem Strand entlang. Die Gold Coast ist ein 30 km langer Sandstrand mit vielen Hochhäusern..
Am Strand liegen?
oder km-lang laufen
wir geniessen es
Wasser auch im Fluss ist sauber
Einkaufzentrum herrlich bodeneben
Gemüsse, Früchte
Gross und günstig
lokaler Samstagsmarkt
mit Verpflegung
und Musik
Gold Coast – schönes Erlebnis
Hier gab es alles zu kaufen, vor allem auch viel Gemüse, Fleisch, Käse, etc. Die Läden waren super und doch recht günstig. Am Samstag waren wir mit Tram/Bus hinaus gefahren auf einen lokalen Markt. Hier stimmt auch noch die Welt. Wir freuen uns darauf, davon mehr zu erleben.
Von Sydney nach Brisbane zu fliegen wurde für uns zu einem Abendteuer. Aber hier verlief wieder alles gut.
Gestern besuchten wir Sydney’s Geschäfte. Am Sonntag ist alles offen und sehr viele Leute sind in dieser Stadt. Viel brauchten wir nicht, aber einen orginalen Outback-Hut kauften wir uns in einem alten Hutgeschäft.
unterwegs bei herrlichem Wetter
aber so warm???
ins altehrwürdige Victoria Buildings
gut unterhalten
einfache Orientierung
Uhr mit Geschichte
Ankunft Cook’s 1770
Strands – Warenhaus
mit unserem Hutgeschäft
Gaby ist zufrieden
wir sputen uns zum Bahnhof
Um 14 Uhr bekamen wir ein SMS, unser Flug sei gestrichen. Was, wie, warum und jetzt wie weiter??? Eine Helpline etc. gab es nicht. So entschieden wir uns trotzdem an den Flughafen mit der Stadtbahn zu reisen. Nach langem Anstehen kam die Antwort, wegen stürmischem Wetter mussten diverse Flüge abgesagt werden. Die nächste Möglichkeit wäre am Dienstag morgen – Kein Geld retour höchstens einen Gutschein.
Hurra! Hotel war gebucht und einen Termin mit dem Broker am Montag Morgen fixiert. Die nette junge Dame musste für Martin dies auf einem Zettel schriftlich bestätigen.
Gaby war inzwischen in einen anderen Terminal gesputet, um irgendwie einen Flug zu kriegen. Niemand wollte helfen, man müsse selber online buchen – wobei alle Flüge ausgebucht waren, allenfalls am Montag morgen um 6.30 mehrfach teurer.
Ja, was tun? Martin versuchte es bei netten verantwortlichen Damen und dank Hartnäckigkeit und Ticketeinkauf via Qantas, einigen Telefonaten konnten wir direkt nur fünf Minuten später mit Qantas als ursprünglich ihrer Tochter Jetstar ohne Mehrpreis fliegen! Ja, der Flieger flog dann um eine Stunde später ab, aber bei soviel Durcheinander verständlich. So kamen wir vernünftig zum Hotel am Flughafen in Brisbane an.
Wieviele andere waren gestrandet (schlechtes Wetter ist immer ausgeschlossen von Verpflichtungen, Bus hätte 16 h gehabt)?
in der Hektik vergessen das Sackmesser in den Koffer zu legen – es wird als 100 gr. Gepäck aufgegeben – Vielen Dank!
Am Montag morgen ging es zum Australien Government und unkompliziert kamen wir zu unserem Carnet-Einreisestempel mit Glückwunsch und viel Freude bei der Reise.
Anstelle in der Stadt Brisbane hatten wir uns kurzfristig entschieden, besser an der 70 km entfernten Goldküste ein Appartement für eine Woche zu mieten. Hier ist das Surfer-Paradies und wie an andern schönen Meeresküsten entstanden viele Hochhäuser. Für uns ein super schöner Meeresstrand, aber mit den vielen Hochhäusern nicht unser Paradies. Es ist jedoch herrlich, z.B. aus der Wohnung den vielen Surfern, Kitesurfern, Schwimmern und Strandspaziergängern zuzusehen, vor allem bei diesem schönen Wetter.
Wir genossen Sydney fünf Tage lang in vielen Facetten; als pulsierende Stadt von Oben, vom Meer bis zur Kultur mit Tina Turner.
Früh am Morgen kamen wir in die Stadt und mussten über den Kulturwechsel lachen. Man fühlt sich hier sofort wohl und angekommen, begrüsst von Australiern, Königin Elisabeth, alten und sehr vielen neuen (Hoch-)Häusern.
Zentral gelegen, spazierten wir einfach los Richtung Darling Hafen und landeten im chinesischen Viertel. Nein hier wollten wir nicht essen. Nach Google gibt es Restaurants aus allen Ländern, aber keine Australische – warum? Trotzdem, wir fanden ein Gutes, konnten draussen sitzen und geniessen.
Toll, einfach los ziehen
zu Fuss, Tram ist nicht nötig
alt und neu mit riesigen Hochhäusern
Kaufhaus
Königin Elisabeth begrüsst uns
Chinesisches Viertel
Chinesischer Park
besser etwas von hier
wir sind am Hafen
Am andern Morgen war unser erster Schritt in die Westpac Bank. Vor über 40 Jahren war Gaby hier und hatte ein „grosses restliches Vermögen von ihrer Reise damals“ hier parkiert. Was wurde wohl daraus?
Ein wunderbares Bankgebäude steht immer noch und wir wurden auch sehr freundlich empfangen. Aber, aber vor rund 10 Jahren hat der Staat das Geld konfisziert (Kunde ohne Transaktionen). Bei viel Papierkram und in ca. 4 Monaten wäre vielleicht die Möglichkeit ….?
unser Hotel
visa vis die Bank
Schalter teilweise als Museum
ehrwürdig bewacht
Wir wollten lieber los und kamen bei einem Musicaltheater vorbei. Was läuft, gibt es noch Billette, wann zu welchem Preis? Ja, am Besten heute Abend – warum nicht?
Nachher weiter zum Turm – Skytower – Ja, wir durften hoch und genossen einen herrlichen Blick auf die Stadt, zum Meer etc.
Tower in Sicht und Musical um die Ecke
Aber das Toperlebnis in Sydney war das Musical mit
– die Performance einfach ein mega Feuerwerk über das doch nicht einfache Leben der kürzlich Verstorbenen. Die Hauptdarstellerin spielte so lebendig, mit so viel Power und einer super Stimme – ein unvergessliches Erlebnis!
Fotos zum Abschluss
mit stehenden Ovationen
Am nächsten Morgen stand das Aquarium Sea Life auf dem Programm. Welche Vielfalt an Lebewesen im Meer. So konnten wir uns auf kommende mögliche zukünftige Begegnungen vorbereiten.
am Morgen an den Hafen
Weiter ging es mit dem Schiff zum Opernhaus, ein Muss in Sydney. Schön, dass auf das 50-jährige Jubiläum alles heraus geputzt wird.
mit Schiff unterwegs
neues Kopfsteinpflaster
unser Ziel
wir sind nicht alleine
Sonnenspiel mit den Kacheln
Aufgang innen
Vogel flieg
danke, war schön
Am 4. Tag – Samstag – unternahmen wir eine längere Schifffahrt den Parramattafluss hinauf zur gleichnamigen Stadt. Auch hier wird sehr viel gebaut. Am Schluss landeten wir in einem riesigen Einkaufszentrum direkt am Bahnhof. Freude herrschte, als wir den Aldi fanden. Mit warmen Kleidern und Verpflegung flüchteten (Samstag und einkaufen) wir zum Zug und genossen währschafte Verpflegung im eigenen Zimmer.
Auch den letzten Tag in Tokyo genossen wir bis zum Abflug um 19 Uhr. Nach einem bequemen Nachtflug kamen wir vom Sommer über den Äquator in den Winter.
vom Sommer in den Winter
Unser Ziel war nochmals das neue Hafengebiet Tokyos mit dem Zukunft- und Technikmuseum. So konnten wir nochmals mit dem Monorail von oben über die riesige Brücke fahren. Auf einem riesigen aufgeschütteten Gelände entstanden technische Forschungsstätten mit z.B. vier internationalen Studentenaustausch-Residenzen. Leider war das Museum geschlossen – im Umbau. So schlenderten wir auf einer langen Allee zum Meer bis zum riesigen Roboter vor einem grossen Einkaufszentrum.
zum Technologie-Areal
Fahrt mit Monorail
an den Hafen
für Schüttgut
für Kreuzfahrtschiffe
Technologiezentrum
alles neu
zum grossen Roboter
eindrücklich
Man gewöhnt sich langsam an die vielen immer wieder gleichen internationalen Ladenketten und Restaurants.
Einkaufszentrum
grosse Menuauswahl
Nach dem Essen/Kaffee wollten wir lieber wieder ins Freie an die Sonne und kamen zur Liberty – besser bekannt aus New York. Dass im 1886 die Statue von Frankreich an New York geschenkt wurde und eine gleiche, kleinere Figur an der Seine in Paris steht lasen wir hier. Und zur Freundschaft mit Frankreich gibt es seit 1998 ein Replikat auch hier.
Herrlicher Ausblick
mit Liberty
wieder retour
Schiffe haben angelegt
schöne Brücke
zurück zu Bahn
Schon recht gewohnt fuhren wir mit Monorail und Zug retour zum Hotel und mit Gepäck in wenigen Stationen zum internationalen Flughafen. Hier funktionierte einfach alles und in eine Lounge durften wir auch. Mit einer Stunde Verspätung flogen wir los. Die Japaner entschuldigten sich dafür mehrfach mit vielen Verbeugungen. Diese Ordentlichkeit und Höflichkeit ist einfach beeindruckend. Japan war für uns eine super Erfahrung, wenn auch die Menschen uns eher fremd blieben.
mit Zug zum Flughafen
Zugbillet und Bahn sind passend
schöner Flughafen
ordentlicher als andernorts
Erst beim Abflug geniesst Gaby einen Sake!
Noch im Dunkeln landeten wir trotzdem pünktlich in Sydney und staunten über diese effiziente Flughafenabfertigung. Klar alles deklarieren, speziell vor einer Kamera die Gesundheit am Bildschirm bestätigen, aber danach kann man als Schweizer mit E-Pass nur an Maschinen einfach einreisen. Wir konnten es kaum glauben, dass wir so schnell mit Gepäck wieder draussen waren. Auch bei Geldwechsel und Kauf SIM-Karte hatten wir gutes Gespür und mit U-Bahn und einmal Umsteigen waren wir rasch mitten in der Stadt – am Martin-Platz Number 1!!!
Wir erwarteten eine hektische Stadt und erlebten eine ruhige, sehr geordnete, saubere und spannende Stadt. Uns beeindruckte, wie einfach eine 37 Mio. Einwohner-Stadt mit so dichter Belegung problemlos funktionieren kann. Hey – Hey!
Dank dem Railpass konnten wir auf den JR-Linien auch in der Stadt diverse Strecken fahren und so marschierten wir morgens schon wieder los und fuhren an den Hauptbahnhof Tokyo Station. Diese vielen Leute im Untergrund mit den vielen Geschäften!!! Wir mussten uns immer wieder orientieren und den richtigen Ausgang zum alten Bahnhof finden.
durch die Vorstadt
im Untergrund der Tokyostation
altes Bahnhofgebäude
Herrlicher Platz
mit Lego-Ausstellung
und schnellen Autos
Junge fahren Elektrisch
oder hüpfen
so geordnet
Wie viele gingen wir zum Kaiserpalast, bzw. in seinen riesigen Park. Nach dem kühleren Norden von Japan war hier es bereits wieder recht warm. Wir staunten über die Grosszügigkeit und den Perfektionismus der Parkanlage.
Kaiser macht es möglich
Palast mehrfach geschützt
in herrlichem Park
von Helden bewacht
Wir schlenderten durch die Stadt, bestaunten diese schönen riesigen, gepflegten Häuser, neben wenigen altehrwürdigen kleinen, diese tollen Shops und herrlichen Cafe’s.
Alt und neu
so sauber verarbeitet
schöne Alleen
und kleine grüne Parks
Anderntags entschieden wir uns vom Tokyo SkyTree Tower auf die Stadt hinunter zu schauen. Wer hat nicht gerne 37 Mio. Einwohner unter sich???
Wir waren sicher, dass hier alles bestens funktioniert. Gut auch, alles verlief entspannt, ohne Drängen, ohne Zeitdruck, man konnte den Ausblick einfach geniessen.
gute Zugsverbindungen
Ankunft vor dem Tower
hier hinauf?
in zwei Etappen hoch
mit guten Erklärungen
Spannend die Stadt so kennen zu lernen
so ordentlich
wir sind nicht alleine
aber geniessen es
auch Disney finden wir hier
jung und alt haben Freude daran
weiter unten mit Glasboden
Gaby guckt hinunter
uns hat es gefallen
Jetzt noch ein Museum? Zum Glück war die Fahrt zu lange, wir hatten Hunger und genug von den Touristen. So landeten wir in einem Vorort, in einer Minipizzeria und der Technischen Universität. Viel spannender.
schön – normale Häuser
hier gefällts
echte Japanerin
und Studenten
und feine Minipizzeria
Erst für unsern letzten Abend konnten wir einen Eintritt ins teamLab Planet kaufen. Aktuell ist die Lichtshow der Renner auch für Touristen. Wir genossen die Fahrt mit der Metro an den aufgeschütteten Hafen. So viele Besucher, warten, Schlange stehen bis wir eintreten durften.
Schuhe, Socken ausziehen, dann spazierten wir Wasserrampen hoch, durch einen „Fluss“, Füsse abtrocknen, durch dunklen Raum mit weichen Kissen stolpern und dann Spiegelräume mit Lichterketten und wechselnden Farben – echt überraschend. Diese virtuelle Welt passt in eine so riesige Stadt. Wechselnde Szenen und viele Selfies – was brauchen Menschen heute mehr???
1’100 km von Sapporo bis Tokyo mit dem Auto in 24 h, dem Zug in rund 8 h. Trotzdem war es eine lange zweitägige Reise von Lake Akan (Bildrand rechts) bis Tokyo.
Am Vortag fuhren wir von Lake Akan 400 km, mit dem Bus 2 h, dem Zug 4 h und erreichten Abends Sapporo. Das Hotel war schnell gefunden und danach spazierten wir durch die regnerische Stadt. So wenig Leute am Freitag Abend?
Erst als wir in den Untergrund abtauchten staunten wir, km-lange breite helle Untergrundstrassen mit Restaurants und Geschäften, so schön, neu und lebendig – Wow! Auch um 20 Uhr waren noch so viele unterwegs, die einen von der Arbeit, andere bereits beim Vergnügen.
durch viel Grün
durch Berge (Skigebiet von Sapporo)
mit vielen steilen Bergen
nach Sapporo
in den Untergrund
Am Samstag waren die Züge zu normalen Zeiten ausgebucht, so mussten wir einen Zug bereits vor 7 Uhr buchen und sollten bereits um 15.30 in Tokyo sein. Für ein Frühstück (ab 6.30) reichte es nicht und wir hofften im Bahnhof etwas zu kriegen. Obwohl es schon viele Leute hatte, die Geschäfte, Cafés öffneten erst ab 7 Uhr. So versorgten wir uns an den Automaten und waren frühzeitig im inneren Bahnhofbereich. Hier wurden wir verwirrt, unseren Zug fanden wir auf keiner Anzeigetafel. Was war los?
Nachfragen half, der Zug sei verspätet. Bisher hatten wir diese sprichwörtlich japanische Pünktlichkeit auf die Sekunde genossen. Aber wann, wieviel???
Zum Glück waren auch die Japaner etwas verwirrt. Wenige kamen auf uns zu und vermerkten, dass bei mehr Verspätung (30 Min Umsteigezeit) der Anschlusszug ohne uns losfahren würde.
Auf Englisch gab es zur Verspätung keine Erklärung, es hiess einfach zu warten, wie die braven Japaner.
Ziemlich genau eine Stunde später fuhren wir los bis Hokaido zum Umstieg. Hier war ein Chaos, kein Anschluss mehr und die nächsten Züge waren schon ausgebucht. Uns wurde zuerst noch eine Teilstrecke zugesagt, womit wir uns nicht zufrieden gaben. Irgendwie gab es dann doch noch den letzten Platz mit weitere Umsteigemöglichkeit. Auf Schlange stehen für eine chinesische Verpflegung hatten wir keine Lust. So verpflegten wir uns aus Rucksack und Koffer.
Echtzeit der Uhr
aus Sapporo
ans Meer
Seen entlang
bis Hokaido
Chaos am Bahnhof
Suche nach Verpflegung
Verpflegung aus Koffer
Der Shinkansen ist wirklich schnell und man rast nur so dahin. Irgendwann ist man auch nicht mehr aufnahmefähig und ist froh noch vor dem Eindunkeln in Tokyo anzukommen zu essen, duschen und schlafen.