rasch nach Hause

In drei Etappen fuhren wir vom Mittelmeer nach Hause – Châteauneuf du Pape – Dijon – Richterswil.

Wir wussten, dass sich das Wetter verschlechterte – es sollte kühl und regnerisch werden. So entschieden wir uns, am Sonntag der Rhone hinauf zu folgen und Châteauneuf du Pape zu besichtigen. Wegen einem Fest wurde parken sehr schwierig. Wir fanden zuoberst beim Château einen Platz und spazierten hinunter ins schöne Dorf. Weiter ging es zum nächsten Château zum exklusiven Mittagessen. Auf ihrem Parkplatz übernachteten wir und der nächtliche Sturm mit Regen konnte uns nichts anhaben.

Am nächsten Tag starteten  wir im Regen und erst 400 km nördlich wurde es heller und trocken.
Ausserhalb Dijon gab es einen neuen Stellplatz und mit Taxi ging es in die Stadt. An diesem Montag waren viele Läden geschlossen. Die Stadt hat jedoch ihren Charme. Gerne kommen wir wieder.

Mit immer teureren Diesel ging weiter es nach Hause (Krieg USA-Iran). Kostete er in Marokko noch 1 CHF, wurde es mit 2.50 CHF in der Schweiz teuer. Auch hier kam der Frühling und mit ersten Spargeln aus Deutschland und vielen Geschenken kamen wir wieder heil zu Hause an. Es galt auszupacken, zu reinigen und alles für eine nächste Reise vorzubereiten.

nach 35 Monaten und 90’000 km retour

Einfach schön, nach einer so langen Reise mit dem MG-Bobil wieder nach Hause zu kommen. Mit vielen Eindrücken, Erfahrungen und erstaunlich wenig Problemen. Oft wird viel zu schwarz gemalt. Für uns war es eine wunderbare Zeit bis Australien-Neuseeland und über Tibet retour  (10 Tage über 4’000m).

MG-Karte von unserer Reise

Die Reise durch diese Landschaft vom Lukmanier bis Disentis genossen wir. Den grösseren Stopp machten wir am Walensee, um uns abzukühlen – herrlich.

Was alles in unserem Fahrzeug Platz fand! Wir mussten etwa 5 x 4 Kisten zügeln. Jetzt gilt es zu waschen und aufzuräumen. Aber auch dies gehört dazu.
Ende gut – alles gut. Nächste Reisen folgen erst viel später.

 

Auf den Lukmanier?

Ab neun Uhr besuchten wir eine Fattoria di Parma und probierten verschiedene Schinken, Käse und Salami. Dank guter Beratung deckten wir uns auch entsprechend ein.

Danach fuhren wir ohne grosse Unterbrüche oder Staus direkt nach Chiasso, wo wir ohne Kontrolle  und nach Abstempeln des Carnet de Passage einreisen konnten. Wie schön, wieder in der „Bilderbuch – Schweiz“ zu sein, den See, die Kühe auf der Weide und Schnee in den Bergen zu sehen.

Unser Ziel war die Bergfrische auf dem Gotthard. Unterwegs vernahmen wir von Staus auch über den Pass und, dass Nachts der Tunnel geschlossen wäre (Lärm auch Nachts auf der Passhöhe?). Kurzfristig änderten wir unsere Route und fuhren über den Lukmanier. Vor der Passhöhe fanden wir auf 1’800 m Höhe einen herrlichen Übernachtungsplatz mit Sicht in die Berge und genossen diese Ruhe bei wunderbaren 22 °C.

Wir wanderten an frischer Luft bis zur Quelle des Brenno und über steile Felsen hinauf/hinunter. Danach – wie wunderbar – genossen wir beim Feuer gebratene Cervelats mit Rosemarie und Sandra, dem Hund Olivia und dem Esel Quadrino. Sie leben hier in diesem Tal und machten mit Camper einen Ausflug. So schön! Vielen Dank.

 

Retour in die Schweiz

Bei schönstem Wetter nahmen wir Abschied von der Küste, parkten unser Fahrzeug und fuhren ins Hotel an den Flughafen. Die letzten Zollformalitäten (Ausreise ohne Fahrzeug) wurden erledigt. Jetzt konnten uns im Hotel erholen und am andern Tag mit viel Gepäck zurückfliegen.

Der Flug war problemlos, wir in der Schweiz wieder willkommen und am andern Tag genossen wir den ersten Schnee. Schön wieder daheim zu sein und die Adventstage zu geniessen.

Wir planen, ab Ende März die Schlussetappe von der Türkei über Griechenland – Italien – Schweiz zu fahren. Wir wünschen Allen eine gute Zeit.

 

 

Rückreise in die Schweiz

Nach unserer schönen Rundreise galt es die Vorbereitungen zur Rückreise zu treffen. Wir wollten nicht nur waschen und packen, sondern auch das Wohnmobil für den siebenwöchigen Unterbruch sauber zu machen, Wasser zu entleeren, etc.

Die erste Etappe flogen wir von Alice Springs in drei Stunden nach Sydney. Spannend  war, das Land von Oben zu betrachten. Soviel trockenes, rotes Sandgebiet mit wenigen Hügelketten, meist ohne Wasser Strassen oder Häuser.

Am andern Abend fliegen wir in 21 Stunden via Singapur in die Schweiz.

Mittwoch, 13. Juli

Heute Abend wollen wir los, bevor die Anderen in die Ferien fahren. Morgens starten wir mit einladen, Wasser auffüllen. letzte Wäsche waschen, Schlussreinigung Wohnung, etc. Beim Test Wasser – oh schreck – kein Wasser fliesst. Böses Omen wegen dem 13.???

Sicherungen prüfen – Wasserpumpensicherung defekt, ersetzen – nächste defekt, aha es funkt – Kurzschluss. Genauere Analyse ergab, selber eingebaute Trinkwasserpumpe an gleicher Sicherung funktioniert, normale Pumpe für allgemeine Wasserversorgung bei Öffnen der Hahnen funkts – ist es die Pumpe??? Ausbau Pumpe, Ersatzpumpe funktioniert auch nicht. Woran liegt es? Wer kann helfen?

In der Schweiz nimmt sich niemand Zeit, also wieder zu Hymer. Fahrt umplanen nach Bad Waldsee. Es wird spät bis wir losfahren, aber am andern Morgen kommt alles gut. War es nur die Steckverbindung? Es funktioniert wieder und wir sind sicher, dass der WC-Umbau richtig installiert wurde.

Endlich geht es los

Wir sind etwas überrascht, was alles nötig ist, damit wir losfahren können. Ausweise, Versicherungen, Anpassungen an Fahrzeug bis zum Packen, Wohnung ausräumen, Verabschiedungen etc. Doch endlich geschafft – wir freuen uns auf die 3000 km bis Istanbul.
In kommender Woche fahren wir über München, Salzburg Wien, Budapest, Bukarest bis nach Istanbul.