Bekannteste Dünen von Merzouga

Diese Sanddünen sind 5×22 km, bis 150 m hoch und wegen der rötlichen Farbe der Touristenhotspot. Viele Touristen von China bis USA nehmen diese lange Anreise dafür in Kauf. Dazu gehört ein Kameltrekking mit teurer Zelt-Ūbernachtung in den Dünen oder Fun mit den Snowboards, Quads oder 4-Wheel-Offroadern.

Ob wir hier dem Trubel ausweichen und es geniessen konnten?
Bis 300 Chinesen werden quer über die Dünen auf ein Wüsten-Camp gebracht. Dabei gibt es viele Wüsten-Camps/Hotels auf beiden Seiten.
Wir fanden einen hübschen Platz nah bei den Dünen und genossen einen herrlichen Ausflug mit Ali.

Schon zu Beginn unserer Fahrt kam die erste Ūberraschung – ein See mit Sanddünen im Hintergrund! Sieben Jahre hatte es hier nicht mehr geregnet, der See trocknete aus  und in den letzten beiden Wintern gab es Regen. Einmalig!

Weiter ging es zu einem Musikdorf, wo sich ehemalige Sklaven aus Zentralafrika ansiedelten.

In den umliegenden Bergen wurden Fossilien, Kristalle und Mineralien gefunden. Ein Abbau findet immer noch statt.

Das spannendste war die Einsicht in echtes Nomadenleben. Abseits leben vier Familien in ihren Zelten. Die Männer gehen täglich mit ihren Ziegen weit hinaus auf Futtersuche, während die Frauen zu Hause arbeiten.

Auf der Rückfahrt durch die Sanddünen erlebten wir noch den Tourismus auf dem Kameltrekk zu den Camps.