Schön wenn alles klappt

Bild aus einer Galerie in Marrakesh

Vieles nehmen wir nicht  als selbstverständlich und  immer wieder müssen wir weiter dazu lernen.

Wir hatten bereits vieles erlebt und doch – einige aktuelle Beispiele:
1.) Im Hotel konnte ich Aussen den Zimmerschlüssel nicht entfernen und Innen abschliessen. Daher bat ich um Hilfe. Abends um 21 Uhr kam der Servicemann und versuchte es mit Spray, aber was war das Problem?
Den Schlüssel entfernt man waagrecht und nicht senkrecht!

2.) Nach dem Einkaufen am Samstag sah ich, dass das rechte Vorderrad Luft verliert. Warum wieso? Reicht es noch zum Bricolore oder ?
Besser zur nächst möglichen Tankstelle fahren. An manchen gab es auch Services. Ja, und nach kurzer Zeit demontierte ein Junge das Rad, seifte es ein und nirgendwo entwich Luft.
Evt. beim Ventil? Ja genau. Am Vortag hatte ich eine Luftdruckkontrolle gemacht. Ist vielleicht ein Sandkorn eingedrungen? Einfaches Auswechseln des inneren Ventils und diese halbe Stunde für den ganzen Service kostete 2 CHF.

3.) Marokko hat keine LPG-Tankstellen. Somit hofften wir mit unseren zwei Flaschen auszukommen. Ganz sparsam waren wir: Möglichst elektrisch kochen, nicht zu heiss duschen, nicht unnötig heizen etc. Doch der Kühlschrank lebt meist von Gas und so zeigten die Zeiger auf das baldige Ende.

Also entstand Handlungszwang. Was ist wirklich möglich? In Nepal füllten sie unsere Flaschen etwas, indem sie die lokale, schwere Flasche in 2 m Höhe festbanden und via Schlauch das Gas auf unsere ausgebaute Flasche fliessen liessen.
Nach diversen Umfragen und Internet entschied Martin:
Eine Lösung muss jetzt her.

Er nahm auch eine stündige Fahrt am Samstag mit viel Verkehr durch die Stadt in Kauf, um in einem Bricolore (Do it) diese Teile zu kaufen. Erst beim zweiten Geschäft wurde er fündig.  Auf dem Rückweg und einem schrecklichem Verkehrschaos fand er nach einigem Suchen einen Verkäufer (Ramadan)  und zahlte für eine grosse Flasche plus Füllung für 11 CHF!
Und tatsächlich am Sonntag Morgen auf dem Flughafenparkplatz schafften wir den Einbau und haben wieder genügend Gas – herrlich!!!

4.) Unsere kleine Nespressomaschine begann zu spuken. Am Morgen schrieb Martin an Gaby, kannst du nicht eine neue Maschine mitbringen? Und Abends war sie schon da.  Mit vielen Schokoladen. Einfach toll.

Danke, dass wir immer wieder Glück haben!