Nach fünf Tagen auf dem Schiff endete unsere Nord-West-Passage in Nome, einer kleinen Stadt mit bis 4’000 Einwohnern. Berühmt in den 1890-er Jahren wegen dem Goldrausch und heute wegen den 1’500 km langen Schlittenrennen von Anchorage nach Nome.
Früh Morgens fuhren wir in den Hafen und bald konnten wir auschecken und das Städtchen besichtigen.
Auch heute noch wird Gold geschürft, aber nicht mehr in früherem Masse. Die Geschichte, Stürme und Feuersbrünste haben vieles verändert.
Roald Amundsen, ein Norweger benötigte für die erste Nord-West-Passage mit 6 Mann Besatzung 3 Jahre und erreichte Nome in 1906. Er lernte viel von den Inuit und passte sich den extremen Situationen entsprechend an.
Dies im Gegensatz zu dem Engländer Sir John Franklin, der 1845 mit zwei grossen Expeditionsschiffen, 133 Männern, 3 Jahren Luxusverpflegung, 1’200 Büchern, Mahagonitischen und Silberbesteck startete, strandete und davon nur 4 Personen überlebten.
Uns ging es sehr gut. Wir hatten eine spannende Zeit auf dem Schiff, in Nome und flogen Nachmittags weiter nach Seattle.
