Fahrt durch Wälder und Oelpalmen

Von Cameron Highlands fuhren wir an Teeplantagen  und sehr vielen Gewächshäusern vorbei.

Weiter unten genossen wir noch echten Regenwald und waren fast alleine unterwegs.

Unterwegs zum Taman Negara-Nationalpark gab es 100 km lange Plantagen mit Oelpalmen. Die Palmölfrüchte werden vor Ort verarbeitet.

Auch bei einer Sägerei machte Martin halt und trotz Hitze einen Rundgang. Viele schöne Bäume werden verarbeitet.

Cameron Highlands

Wir reisten südöstlich weiter in die Berge, wo es erholsam frisch und kühl wurde. Die Strassen waren sehr kurvig, stetig steigend bis hinauf nach Binchang, wo es riesige Farmen/Märkte für Erdbeeren und Gemüse, sowie viele Hotels und Resorts gibt.

Wir hatten Glück und konnten für uns einen schönen Hotelparkplatz kriegen.

Gestern Sonntag gab es den ganzen Tag Stauverkehr und wir waren zu Fuss viel schneller. Interessant, was alles angeboten wurde von Tee-, Erdbeer-, Schaf- bis Gemüsefarmen, schöne Orchideen- und Kaktusplantagen. Anscheinend kamen vor Corona sehr viele Malayer (Inder, Chinesen) hierher um viel direkt einzukaufen.

Mit Jeeps kraxelten wir heute zwischen Teeplantagen bis fast 2’000 m hinauf. Danach gab es Hiking in noch bestehende Urwaldzone. Schon urtümlich diese Natur.

Die anschliessende Butterflyfarm wurde zu einer Zoobesichtigung.

Schon etwas selbstsicherer kauften wir beim zweiten Mal auf dem Markt direkt weissen Mais und Erdbeeren ein.  Wer kennt weissen, süssen Mais und Erdbeeren? Ein richtiger Genuss!

Old Georgetown

Nachts und am Morgen erlebten wir einen starken, schönen Tropenregen. Daher entschieden wir uns erst Mittags mit einem Grabtaxi (analog Uber) in die Altstadt zu fahren (16 km in einer halben Stunde für 4 CHF). Bei der Ankunft war es trocken und die „Mutigen ohne Schirme/Jacken“ konnten getrost auf Entdeckungen gehen.

Georgetown ist ein Vielvölkergemisch aus China, Indien bis England. Alle Religionen sind vertreten und werden toleriert. Dank Reichtum vom Handel blühte auch das Handwerk – herrlich was daraus entstanden ist.

Selbstverständlich mussten wir auch essen, warum diesmal nicht Französisch? Endlich wieder einmal ein richtiges Steak – Mmhhh!
Später zum Kaffee ins alte Eastern & Oriental-Hotel.

Das Schönste aber war das Museum im ehemaligen Herrenhaus von Chinesen, die hier edel und gediegen lebten.
Gerne empfangen wir Sie alle hier und führen durch einige Räume.

Die Handwerkskunst war enorm und wir können nur staunen.

Georgetown – Penang

Weiter südlich besuchten wir die Insel Penang. Hier gründeten die Engländer die Stadt Georgetown an der Schiffstrasse von Malakka, wo heute die vielen Schiffe nach Singapur fahren. Über eine 13 km lange Brücke fuhren wir in eine der dichtest bewohnten Stadt. Hier wohnen?

Wir fuhren weiter der Küste entlang und entschieden uns für ein Hotel, märchenhaft am Strand. Schwimmen im Pool, dem Strand entlang spazieren und fein essen, was will man noch mehr?
Wir benötigen weder Speedboat, Parasailing, noch Strandreiten, sondern geniessen mit Andern die schöne Szenerie.

Fahrt nach Malaysia

In 80 km kamen wir bereits in hügeliges Gebirge die Grenze von Thailand zu Malaysia. 18 Fahrzeuge von 3.5 bis 12 Tonnen  an einem kleinen bergigen Grenzübergang abzufertigen war bereits eine Herausforderung. Die Ausreise aus Thailand war hervorragend vorbereitet.
Nach Laos sind wir in drei Wochen 2860 km in 48 Fahrstunden durch Thailand gefahren.

Fahrt in die Hügel

Die Einreise zu Malaysia gestaltete sich schwieriger. In dieser Hitze bei wenig Platz uns abzufertigen und die vielen Papiere auszustellen dauerte seine Zeit. Aber auch hier wurde alles freundlich möglich.
An einem grossen Grenzübergang hätten wir mit den Lastwagen in langen Kolonnen viel länger warten müssen. Vielen Dank.

Danach ging es steil hinunter und 180 km durch viele Reisfelder weiter südlich an die Caribbean Campsite. Malaysia ist dank Ölvorkommen reicher als Thailand und rasch wird dies ersichtlich durch schöne Strassen, gut gepflegte Häuser und bei unserem Besuch in einem Chinesischen Restaurant und später im Einkaufszentrum. Hier sind 61 % Moslems.

Ja, wir fahren ans Meer an einen fast einsamen Strand. MG-Bobil 1 km weiter, wo wir mit Strom auch kühlen können. Man kann herrliche Bilder machen. Realistisch sieht es auch anders aus. Nur wenige gingen wirklich schwimmen.

 

Erholen im Hotel

Uns gefällt der Wechsel von Stellplätzen ins Hotel. Es ist eine ganz andere Welt. So genossen wir zwei erholsame Tage in einem schönen Hotel direkt am Meer.

Hier war es sehr ruhig mit wenigen Gästen. In einem Monat sollen die Chinesen wieder kommen – 421 Flüge pro Woche von China nach Thailand!

Inselhüpfen im Nationalpark

Elf Reisende machten einen Boots-Ausflug in den Ko Poda Nationalpark. Hier gibt es verschiedene Inseln mit steilen Kalkfelsen und schönen Sandstränden. Neben Schwimmen war auch ein Schnorcheln in „Korallen“riffen mit vielen farbigen Fischen möglich. Herrlich.

 

Besuch der James Bond Insel

Was ein Standort von einen James Bond Film im 1974 auch heute noch für Touristenströme auslösen kann??? Wir fuhren mit Bussen 1.5 h retour Richtung Phuket und danach mit einem Boot hinaus zur Insel, wo Teile für den 007-Film Der Mann mit dem goldenen Colt gedreht wurden.

Die Szenerie ist wirklich sehr schön. Auch wenn es nicht Hochsaison ist, gibt es für uns (zu) viele Touristen. Drei Schweizer  schwammen auch zum Felsen, wobei Martin wegen nicht überzeugender Wasserqualität nicht dabei war.

Retour ging es zum Mittagessen auf eine „Mosleminsel“ Ko Panyi. Es gab riesige Terrassenrestaurants und lange Schluchten von Verkaufsständen, vorbereitet für den zehnfachen Touristenverkehr.  Versteckt daneben ihre sehr einfachen Hütten.

Schifffahrt zwischen Kalkfelsen

In kurzer Fahrt nach Osten kamen wir in den Nationalpark Khao Sok. Vor 30 Jahren wurde hier ein Staudamm errichtet. Heute bietet eine herrliche Landschaft mit altem Regenwald und steil aufragenden Kalkfelsen vor allem auch jungen Touristen neue Erlebnisse.

Mit Schnellbooten brausten wir über eine Stunde durch den zerklüfteten See bis zu einem Camp zum Mittagessen und Baden. Jugendliche verbringen hier in der „Einsamkeit“ ihre Tage beim Baden, Kajakfahren etc. Obwohl die Farbe des Wassers (für uns) Kühle verspricht, ist es (zu) warm. Wahrscheinlich nur während dem Monsun fliesst Wasser in den See.

Uns gefiel uns der grosse Hotelpool besser und brachte eine gewisse Abkühlung.

 

Fahrt ans Meer

Von Nord- nach Süd-Thailand ist es über 1’700 km . Somit mussten wir die letzten Tage jeweils je 300-460 km fahren. Die Strassen sind meist vierspurig, sehr gut bei nicht allzu viel Verkehr. Die Thailänder fahren meist sehr vorsichtig, gut und zügig (Ausnahme beim Anfahren nach Rotlicht). Auf Geschwindigkeitstafeln auch mit Hinweis auf Radar reagieren sie nicht. Wir wurden bei 50 problemlos mit über 80 km/h überholt. Nun ja, solche Sachen lernt man schnell und passt sich der jeweiligen Situation an.

Unser Fahrzeug ist sehr zuverlässig und kraftvoll.  Somit werden auch Bergfahrten oder ein kurzfristiges Überholen unterstützt. Dank Automat und Fahrhilfen kann man die Füsse lange Zeiten entlasten. Aber ein Aufpassen auf stetige Überraschungen ist zwingend nötig.

Nach vielem Staub und Schmutz (vor allem in Indien) wollten wir Oel und Luftfilter wechseln. Erst in der zweiten Mercedes-Garage wurde es nach Drängen mit Luftfilter von uns möglich. Eine Ersatzbirne für den Blinker hatten wir leider nicht.
Ein offizieller uns bekannter Mercedes-Auftritt mit super „Schlitten“ ist da, aber das Zertifikat von D-Mercedes haben sie hier bisher nicht erhalten und dürften eigentlich keine Europäische Fahrzeuge warten. .
Unser Fahrzeug war zudem zu schwer für die Hebebühne und so mussten wir anderntags noch in eine Reifengarage, um die Räder von Vorne nach Hinten zu wechseln. Diese hatten wir vor der Reise neu gekauft. Bis auf einen kleinen Nagel hatten wir bisher nie ein Problem. Andere hatten mehrfache Reifenschäden/-wechsel.
Somit hatten wir uns für längere Strecken und zu erwartende Schauer rechtzeitig vorbereitet.

Landschaftlich ist diese Gegend sehr schön. Neben der flachen intensiv bewirtschafteten Flächen gibt es viele kleine Hügelketten, auch als Grenze zu Myan Mar.

Am Meer angekommen waren wir eher enttäuscht. Nur wenige versuchten zu schwimmen. Sie massen eine Wassertemperatur von 36.9 °C!!! Ein Ausstieg aus dem Wasser bei leicht tieferer Lufttemperatur wirkte bereits kühlend.
Wir bevorzugten lieber intensiv den Pool in einem Hotel.