Unser Fahrzeug musste von Mumbai nach Bangkok verschifft werden. Danach reisten wir durch Thailand, Laos, Kambodscha nach Vietnam, Malaysia bis Singapur.
Weiter südlich besuchten wir die Insel Penang. Hier gründeten die Engländer die Stadt Georgetown an der Schiffstrasse von Malakka, wo heute die vielen Schiffe nach Singapur fahren. Über eine 13 km lange Brücke fuhren wir in eine der dichtest bewohnten Stadt. Hier wohnen?
Unseren Standplatz verlassen
George Town – Butterworth
am Meer
Hochhäuser
schöne Aussichten
Alt und Neu
weiter der Küste entlang
Wir fuhren weiter der Küste entlang und entschieden uns für ein Hotel, märchenhaft am Strand. Schwimmen im Pool, dem Strand entlang spazieren und fein essen, was will man noch mehr?
Wir benötigen weder Speedboat, Parasailing, noch Strandreiten, sondern geniessen mit Andern die schöne Szenerie.
Nachts und am Morgen erlebten wir einen starken, schönen Tropenregen. Daher entschieden wir uns erst Mittags mit einem Grabtaxi (analog Uber) in die Altstadt zu fahren (16 km in einer halben Stunde für 4 CHF). Bei der Ankunft war es trocken und die „Mutigen ohne Schirme/Jacken“ konnten getrost auf Entdeckungen gehen.
Georgetown ist ein Vielvölkergemisch aus China, Indien bis England. Alle Religionen sind vertreten und werden toleriert. Dank Reichtum vom Handel blühte auch das Handwerk – herrlich was daraus entstanden ist.
Willkommen
Clock Tower
St. George Church
Hindutempel
Konfuziustempel
meine Private Properties
Interessante Altstadt
mit vielen Läden
und speziellem Schmuck
und einfachem Transportmittel
Selbstverständlich mussten wir auch essen, warum diesmal nicht Französisch? Endlich wieder einmal ein richtiges Steak – Mmhhh!
Später zum Kaffee ins alte Eastern & Oriental-Hotel.
Das Schönste aber war das Museum im ehemaligen Herrenhaus von Chinesen, die hier edel und gediegen lebten.
Gerne empfangen wir Sie alle hier und führen durch einige Räume.
Ehemalige Kaufmannsfamilie
Gesichter und Namen
Ahnengallerie
Eingang mit Balkon
Küche
Essraum
Blick in Innenhof
alles stimmt
Vor dem Aufgang
Treppengeländer
Innenhof 1. OG
Damenzimmer
Herrenzimmer
Die Handwerkskunst war enorm und wir können nur staunen.
Wir reisten südöstlich weiter in die Berge, wo es erholsam frisch und kühl wurde. Die Strassen waren sehr kurvig, stetig steigend bis hinauf nach Binchang, wo es riesige Farmen/Märkte für Erdbeeren und Gemüse, sowie viele Hotels und Resorts gibt.
wir kommen in Wald mit alten Bäumen
kein blauer. Bergsee???
viele Gewächshäuser auf 1’600 m
Hotels und Residenzen
unser Ziel
wir finden schönen, bescheidenen Platz
Wir hatten Glück und konnten für uns einen schönen Hotelparkplatz kriegen.
Stau überall
Harry Hirsch staunt über den Verkehr
Erdbeermarkt
Erdbeerfarm
überall gleiche Züchtung
Gestern Sonntag gab es den ganzen Tag Stauverkehr und wir waren zu Fuss viel schneller. Interessant, was alles angeboten wurde von Tee-, Erdbeer-, Schaf- bis Gemüsefarmen, schöne Orchideen- und Kaktusplantagen. Anscheinend kamen vor Corona sehr viele Malayer (Inder, Chinesen) hierher um viel direkt einzukaufen.
Kakteenfarm
Mit Jeeps kraxelten wir heute zwischen Teeplantagen bis fast 2’000 m hinauf. Danach gab es Hiking in noch bestehende Urwaldzone. Schon urtümlich diese Natur.
Teeplantagen
Früherer Hickingtrail
Hiking heute
Ausblick
Interessante Bäume
Fleischfressende Pflanze
Die anschliessende Butterflyfarm wurde zu einer Zoobesichtigung.
Monarchfalter
beim Schlüpfen
Truthähne
Schon etwas selbstsicherer kauften wir beim zweiten Mal auf dem Markt direkt weissen Mais und Erdbeeren ein. Wer kennt weissen, süssen Mais und Erdbeeren? Ein richtiger Genuss!
Wir fuhren durch Palmenplantagen zum ältesten Regenwald Malaysias. Nach längerer Bootsfahrt und kurzer Wanderung schwammen wir ganz alleine im Fluss. Einfach herrlich.
Vom Regenwald fuhren wir durch unendlich lange Oelpalmplantagen weiter ostwärts ans Meer.
Wir hatten die Gelegenheit über das Wochenende in einem Appartement am Meer zu übernachten. Schön, das Leben mit diesen netten, offenen Leuten zu verbringen. Hier sind es meist grosse Familien mit vielen Kindern. Frauen und Mädchen ab 6 Jahren sind meist sehr korrekt verhüllt. Im Unterschied zu andern Ländern sind diese Moslems aber sehr offen und nicken uns freundlich zu. Man geht korrekt in Ganzkörperanzügen in den Pool, eher weniger ins saubere Meer am grossen Strand. Nebenan war eine grosse Rutschbahn. Um 8 Uhr morgens ging es los bis Abends um 19 Uhr, diese Freude und Energie – einfach schön.
Spontaner Stopp mit Besichtigung
Schöne Anlage
Parkplatz mit Blick zum Meer
und hinauf zu unserer Wohnung
Pool oder lieber Meer
Hier am Meer feierten wir auch Martin’s Geburtstag mit reichlichem Essen von verschiedenen selbst gemachten Salaten, Gemüse, Rind- Hähnchenspiessen, Lammkoteletts und Fisch in Folie, vielen Früchten, Kuchen und Überraschungen, sogar Toggenburger Kägi frets fanden wir hier.
Wir hatten die wunderbare Gelegenheit an einem Sandstrand bei Sonnenuntergang 100 kleine Schildkröten ins offene Meer frei zu lassen.
Es ist eine Schildkrötenstation, wo Abends/Nachts die Eier von Schildkröten eingesammelt werden. „Jeden Abend“ vom Mai bis Oktober kommen mit dem Eindunkeln rund Dutzend Schildkröten an einen 3.5 km langen Sandstrand und legen je ca. 100 Eier in einem halben Meter Tiefe ab. Diese werden von den Rangern ausgebuddelt, eingesammelt und unter einem sicheren Dach neu in den Sand eingegraben. Nach dem Schlüpfen werden die winzigen Tierchen 10 Tage in ein Wasserbassin gelegt um zu wachsen und kräftiger zu werden. Trotzdem überleben von 100 Freigelassenen nur ein Tier. 23’000 Eier werden jährlich ausgebrütet und letztes Jahr kamen 369 Schildkröten an den ursprünglichen Standort zurück, um Eier abzulegen.
Station
Schildkröte 6 Jährig
holt Luft
Einsammeln
Brutstation
Ausbrüten
kräftiger werden
2 x 50 kleine Schildkröten
Freude herrscht
laufende Orientierung zum Meer
Einfach zu merken: Eine Schildkröte kann bis 100 kg schwer, 100 cm lang werden und bis 100 Jahre leben.
Erst ab 15-20 Jahren werden sie fruchtbar. Das Geschlecht wird durch die Sandtemperatur beim Brüten bestimmt, Frauen bis 30 °C, Männchen bis 26 °C (Klimaerwärmung???).
Von der Ostküste fuhren wir direkt hinunter nach Johor Bahru – kurz vor Singapur. Mitten in der Stadt mieteten wir ein Appartement in der 28. Etage über einem Einkaufszentrum mit herrlichem Ausblick auf die Stadt und bis nach Singapur.
Abends Fahrt in die Stadt
Ausblick bis Singapur
Herrlicher Ausblick
Strassen mit Ständen und Fussgängern
Blick vom Balkon auf unser Fahrzeug
Ja mitten in der Stadt mit Parkplatz für grössere Fahrzeuge??? Dazu war es Montag-Nachtmarkt (wussten wir nicht), wo Strassen gesperrt und mit Dutzenden von Ständen belegt wurden. Aber wir schafften es direkt ohne Umwege und es war möglich, nah beim Aufzug zu parken, auszuladen und später das Fahrzeug ganz in der Nähe gut abzustellen.
Car Washing???
Wer will unser Fahrzeug reinigen?
wir marschieren los
im Umkreis
Wir versuchten die Weiterreise zu klären und uns entsprechend vorzubereiten. Für Australien benötigt man ein extrem sauberes Fahrzeug, welches wir lieber mit Profis reinigen wollten. Wir besuchten zu Fuss dutzende Car Wash/Cleaning Center. Hier ist Autowaschen von Hand überall sehr kostengünstig möglich. Für unsere Grösse gab es jedoch sehr limitierte Center und da noch niemand solche Fahrzeuge gesehen hatte, auch viele Neins/Vorbehalte. Aber dran bleiben und es geht, sogar Freude kam auf!!!
Inspektion
Starten
und los geht es
Blitz blank am andern Morgen
es spiegelt
Ausräumen
alles putzen
und wieder einräumen
Freude herrscht!
So parkten wir unser Fahrzeug drei Tage und reinigten Schrittweise von Aussen nach Innen. Wo sich nach über 10 Monaten überall Staub ansetzte!!!
Japanisches Wago-Beef
Zubereitung am Tisch
und geniessen
auch „Sprüngli“-Confiserie
Günstig Einkaufen
Ausblick bis Singapur
mit Abenddämmerung
und Sonnenuntergang
Wir genossen die Stadt mit Komfort von Shoppen, Essen bis Massage – Pediküre. Einfach schön!
Wir fuhren wieder 250 km der Westküste entlang nordwärts bis Malakka, wo wir unser Fahrzeug auf einem kleinen Flughafen mit Unterstützung der Securitas gratis recht sicher abstellen konnten. Danach nahmen wir ein Grabtaxi (analog Uber) für weitere 100 km bis Kuala Lumpur.
Herzlichen Dank
Vom Hotel konnten wir direkt hinunter zu unserer Gruppe auf dem Parkplatz schauen und auf gemeinsame Touren gehen.
Die Hauptstadt von Malaysia hat heute bereits 7 Mio. Einwohner, obwohl erst 1857 wegen Zinnabbau von einem Chinesen gegründet. Malaysia wurde von den Engländern kolonialisiert, im zweiten Weltkrieg von den Japanern, danach herrschten wieder die Engländer bis 1957. Seit dem gibt es eine Demokratie, wobei die Macht beim Premierminister liegt. Es gibt aber auch einen König, der jeweils für 5 Jahre im Turnus der einzelnen Teilstaaten gewählt wird und einen offiziellen Königspalast hat. Obwohl wir diesen an seinem Geburtstag besuchten, wurden wir nicht eingeladen (?).
Tor zum Palastist zuwird bewachtder PalastFeiert der König?ohne uns?
Für die Verwaltung wurde ausserhalb der Stadt ein eigener Stadtteil aus dem Sumpf gestampft. Über 9 Brücken kommt man in den neuen Stadtteil mit viel Wasser zur Kühlung, auch mit Moscheen, Premierministergebäude etc. Nachts und an Wochenenden ist es leblos, da das Wohnen ausserhalb stattfindet.
Südkoreaner oben an KonferenzgebäudeEingangshalleReception belegt von uns (Manfred)Justizgebäude.MoscheeMoscheeAusblickvon einer Brücke
Wir staunten über diese Unterschiede, an offenen Kulturen, verschiedenartigen Menschen von Moslems, Chinesen etc., kleinen, gleichartigen Reihenhäuschen in riesigen Siedlungen bis zu den riesigen Hochhäusern mit dem bekannten Petronas-Towern. Was zudem noch alles im Bau ist! Mit dem schnellen Aufzug 250 m hinauf auf die Terrasse vom Tower.
Uns umgaben mindestens fünf riesige Einkaufszentren, in welchen man sich problemlos auch verlaufen kann.
Da Autos Marke Eigenbau und Benzin/Diesel stark subventioniert werden, haben alle Familien 2-3 Autos. Entsprechend ist das Verkehrsaufkommen trotz super Strassen. In Hochhäusern benötigen die Parkplätze bis zu 10 Etagen. Ist dies die Zukunft???
Schon früh wurde hier Zinn gefunden, abgebaut und veredelt. Der Besuch einer Zinnfabrik zeigte die Vielfalt der Gestaltung. Zinn hält lange kühl/warm. Seither geniessen wir Wein aus Zinnbechern von hier.
Wir besuchten unsere Mitfahrer beim Vorbereiten zur Verschiffung nach Indonesien. Über eine steile Rampe werden die Autos bei Flut auf einen Ponton gefahren und mit später auf die andere Seite geschleppt. Gut, wenn man immer noch lachen kann.
Wir waren froh, dass wir einen bequemeren, direkten Weg nach Australien gefunden hatten.
1820 kaufte Stamford Raffels, ein Engländer, für 5’000 spanische Pesos die unfruchtbare Insel Sing(Leu)-pare (Land) dem König von Malaysia ab. Da es kein Wasser gab verhandelte er sich zudem das Recht Wasserbezug vom Festland für 0.1 Cent/Gallon für 200 Jahre. Erst kürzlich wurde es auf einen Dollar angepasst. Dank Erfahrung in industrieller Wasseraufbereitung verkaufen die Singapurer Wasser für 2 Dollar retour! Aber für die Malaien ist es auch ein Segen. Praktisch alles zum Leben und Wohnen können Sie dank den grossen zwei Brücken über die Grenze liefern.
Als englische Kronkolonie (Ausnahme im 2. Weltkrieg Japanisch) war es wichtiger Handelsplatz zwischen China, Indien und Europa. Nach Selbstständigkeit von Malaysia gab es grosse Unruhen zwischen Chinesen, Malaien, Indern, etc. und deren Religionen. Schweren Herzens wurde Singapur 1964 entkoppelt und als Multikultureller Staat neu gegründet.
Die Stadt/ Insel ist sehr dynamisch unterwegs. Noch im 2019 waren es 5.5 Mio. Einwohner und inzwischen ist eine weitere Million dazugekommen. Man sieht überall Baustellen und laufend wird Land dem Meer mit Auffüllungen entnommen. Bereits über 60 % sind Chinesen, daneben gibt es ein Vielvölkergemisch mit Malaien, Indern, Arabern etc. Ebenso findet man nah beieinander alle Tempel und Kirchen.
Grosses altes Hotel verschwindet fast vor den riesigen Hochhäusern
Der erste Premierminister Lee Kuan Yew ab 1970 sah die Entwicklungsmöglichkeiten und seit daher ist die Stadt fast „explodiert“. Sein Sohn macht es im gleichen Stil weiter. Streng kontrolliert und bestimmt entwickelt (Finanzviertel, Marina Bay), doch dank gewissen Freiheiten finden wir Chinesische, Arabische, Indische Viertel. Die Gegensätze könnten nicht grösser sein. Hinter kleinen ursprünglich Hafenhäusern ragen riesige Wolkenkratzer in den Himmel.
Wir staunen über die riesigen Einkaufscenter mit allen noblen Weltmarken und die Entwicklung mit der Marina Bay und .. Aber auch für Schweizer wird es hier recht teuer. Alles ist möglich – zu welchem Preis???
Am andern Morgen schlenderten wir durch Pärke zum berühmten Hotel mit 2’000 Zimmern und dem verbindenden Pool und genossen eine herrliche Aussicht auf die dicht besiedelte Stadt und die vielen Schiffe. Dass sie uns hier nicht verschiffen wollten, können wir jetzt besser nachvollziehen. Trotzdem wird unser Fahrzeug auch durch diese Strasse von Singapur geschifft werden..
Danach besuchten wir den botanischen Garten (weisse Muscheln oben). Welche grosszügige, kreative Pracht an Vielfalt.
Ja, Singapur kann jeden beeindrucken. Diese Dynamik, Kraft und Ordnung wirkt magnetisch. Aber Leben hier – schön dürfen wir weiter.