Als Ausgangspunkt in die Berge und für die Jagd kaufte König Maximillian den Linderhof. Sein Sohn Ludwig II lebte oft hier und entwickelte es zu einem Mini-Versailles. Reisen um 1850 war immer noch schwierig und so wurde über Bücher, Gebäude (z.B. Marokkanisches Haus, Maurischer Kiosk) und Gegenstände (viele Skulpturen, Möbel, Tapeten, Vasen) die Welt in die Berge geholt.
Der Bruder Otto war behindert. Ludwig II litt viel unter Kopfschmerzen, lebte sehr einsam und starb mit 46 Jahren. Vorher wurde er vom Ministerrat wegen seinen vielen Schulden (Bauen) als verrückt erklärt. So musste sein Onkel in die Fussstapfen treten und 20 Jahre die Schulden tilgen.
Wichtig war auch immer der Einfluss der Kirche mit dem Kloster Ettal. Dieses wurde dank Staat restauriert und aktuell funktioniert primär der Laden mit Bier und Schnapsbrennerei. Für uns ein schöner Ort zum Übernachten.
