Marokko ist für uns anders als erwartet.
Meer, Wüste, Dünen, warm-heiss hatten wir es uns vorgestellt. Auch über den Atlas hatten wir gelesen. Aber mit so vielen Schneebergen, soviel grüne Wiesen – und kühl mit Regen???
Von Smail fuhren wir direkt über das Atlasgebirge mit dem Pass auf 2’260 m. Diese Strasse kann bei Schnee oder viel Regen (Steinrutschgefahr) gesperrt werden, was am nächsten Tag zu erwarten war. Somit besser los.
Wir übernachteten 25 km ausserhalb Marrakesh auf einem schönen Camping zwischen Oliven- und Orangenbäumen, aber einer schwierigen Zufahrt. Am nächsten Tag hatte es wirklich in den Bergen geschneit.
Warm eingepackt marschierten wir eine halbe Stunde über Land bis zu einer Bushaltestelle. Nach einer weiteren halbe Stunde kam ein Bus (gemäss Plan alle 12 Min.) und in 40 Min. waren wir in Marrakesh.
Beim Busterminal erwartete uns ein „Gewusel“ mit vielen Einheimischen. Zu Fuss ging es weiter in die Altstadt mit dem riesigen Basar und den vielen Touristen. Für Museen musste man in Schlangen anstehen.
Alles weniger unser Ding. Aber hurra, wir fanden ein neu eröffnetes Restaurant in einem ehemaligen Palast, später Frauengefängnis. Herrlich diese Räume, Ruhe und das ausserordentliche Essen.
Frisch gestärkt genossen wir doch das Schlendern durch den Basar. Von Allem gibt es viel zu viel und von den gefährlichen Mopeds und Verkäufern konnten wir uns retten.
Mit Stadt-, danach Landtaxi kehrten wir rechtzeitig vor dem intensiven Regen zurück. Die Adresse von einer Visitenkarte lesen reichte den Fahrern nicht, nur die Geo-Koordinaten und unsere Tipps brachten uns retour.
