Unsere ersten Reiseerfahrungen erlebten wir auf der Reise in den Norden und Süden von Europa. Später besuchten wir Orte in der Schweiz und nach der Seidenstrasse fuhren wir das letzte Stück über Griechenland über Italien in die Schweiz.
Wir erlebten eine wechselhafte Woche auf Kreta. Das Wetter änderte sich sehr schnell, von kühl mit Böen bis zu sehr heiss mit Saharawind. Das griechische Wetter mit Sonne und blauem Meer fehlte zeitweise.
Trotzdem war es erholsam und abwechslungsreich. Wir fuhren auch der Küste nach und in die Berge. Anbei einige Eindrücke, inkl. Videos von oben.
Terminlich günstig, flogen wir von Thessaloniki zu Gaby’s Freundin auf die Insel Kreta. Am Flughafen nahmen wir ein nigelnagelneues Fahrzeug in Empfang und fuhren in fast zwei Stunden östlich nach Mochlos. Hier bekamen wir im „Adlerhorst“ ein wunderbares Appartement und konnten uns richtig auf eine Woche Ferien umstellen. Herrlich, jeden Morgen baden und Land und Leute mit Insidern kennen lernen.
Am Sonntag Morgen verschifften wir mit der Fähre von der Insel Thassos retour auf das Festland. Herrlich, den Möwen bei ihren Flugkünsten zuzuschauen.
Abschied am Abend
Fährenfart am Morgen
Abschide von Thassos
Möwen beobachten
Ankunft in Keramoti
Blick zurück
Nach einem Zwischenhalt am Meer fuhren wir weiter bis Thessaloniki. Hier galt es zwei Wasserhahnen, eine Pumpe, unsere Schuhe zu ersetzen und uns für den Flug nach Kreta vorzubereiten.
Hier auf dieser Insel Thassos gefiel es uns sehr. Und so planten wir eine Rundreise um die Insel in vierTagen.
von Türkischer Grenze bis Thassos, Rundreise in orange.
Aktuell ist noch Vorsaison, aber bereits viele Bulgaren und Rumänen mit super Autos fuhren hierher! Auch sie geniessen die Wärme, viel Sonne, alles ist noch grün und dieses herrliche blaue Meer! An der Sonne war es warm, aber noch nicht heiss. Im sauberen, klaren Wasser mit 16-18 °C schwamm bisher nur Martin. Die Campings waren noch geschlossen und starten ab Mitte Mai. Dafür konnte man noch überall stehen bleiben und dies genossen wir sehr. Immer direkt am Meer ganz für uns.
2 x Standplatz Prinou
Standplatz Golden Beach
Standplatz Pefkari
Anbei einige Eindrücke.
Orthodoxe Mönche von der Insel mit Berg Athos kamen früh hierher und die bis 800 jährigen, eindrücklichen Olivenbäume werden immer noch gepflegt und tragen Früchte.
Bei derLagune von Giola Lagune oder das Auge der Aphrodite genossen wir auch die Sicht von oben.
Wir kamen relativ spät mit der Fähre auf der Insel Thassos an. Verschiedene Campingplätze waren auf der Karte eingetragen, aber sie hatten noch nicht geöffnet. Nach einer Fahrt durch sehr alte Olivenhaine kamen wir zu einem Beach, wo wir stehen konnten – einfach herrlich.
mit Meeresrauschen einschlafen
Spazieren am Strand
Am andern Morgen spazierten wir in die kleine Hafenstadt Prinou. Nach einigen Umfragen fanden wir gutes Wasser und alles war gut. Wir starteten unsere Rundreise um die Insel, assen fein griechisch in Thassos und landeten am Golden Beach mit feinem Sand.
Auch die Griechen feiern den 1. Mai, wir auf unsere Art.
Uns überraschte der Kulturwechsel von der Türkei nach Griechenland. Noch ähnlichen Landschaften, aber andere Menschen, anderer Glauben bis andere Strassen, Läden (sogar Lidl) und viel sauberer. Hier fühlten wir uns rasch viel wohler und willkommener.
Blick von der Fähre auf Kalava
Vom Hotel in Alexandroupoli fuhren wir an den Vistonida See mit dem St. Nikolaus Kloster. Welche Ruhe, welcher Frieden und ein so ein freundlicher Mönch. Es machte richtig Freude auch ein Bild von Saint George zu kaufen.
Abschied vom Hotel
via Stege verbunden
zwei Inseln im See
Wir machten einen Zwischenhalt in der Altstadt von Xanthi am Berg und fuhren um die Seelagune nach Kavala. Vorher besichtigten wir ein Camping am Meer, das und nicht zusagte. Was nun? Spontan und etwas unvorbereitet, entschieden wir uns mit der Fähre auf die Insel Thassos zu verschiffen. Ein guter Entscheid, wie sich später herausstellte.
Auf die Fähre nach Thassos
Ankunft in Prinou
Und das Beste, wir hatten mit Starlink endlich wieder problemlosen Empfang via Satelliten. Seit Neuseeland kämpften wir mit dem Internet, mal mehr mal weniger. Es brauchte immer wieder viel Geduld. Schön, dass auch auf das Internet ohne Einschränkungen zugegriffen werden kann.
Wir fuhren dem Marmarameer nördlich entlang bis zur Brücke 1915 und danach westlich 120 km bis zur Grenze nach Griechenland.
Diese Brücke mit der „grössten“ Spannweite von 2023m nimmt Bezug auf die Hundertjahrfeier zur Gründung der Türkei von 1923. Sie wurde in einem Konsortium mit Südkorea in fünf Jahren gebaut und am 18.3. 2022 eröffnet (318 m Pylonen). Also mit viel Symbolik, wurden hier 1915 erste Schiffe der Briten und Franzosen versenkt und am 25.3. starteten die Alliierten einen Angriff auf Gallipoli.
aus südlicher Richtung
aus nördlicher Richtung
Wir genossen diesen windigen Tag mit schönen Ausblicken.
Das Bauwerk ist insgesamt 5169 Meter lang und besteht aus einer 3869 Meter langen Hängebrücke in der Mitte und zwei 525 und 775 Meter langen Balkenbrücken als Rampen an den Seiten. Die Hängebrücke besitzt eine Spannweite von 2023 Metern zwischen den 318 Meter hohen Pylonen und jeweils 923 Metern außen. Der Fahrbahnträger der Brücke ist 36 Meter breit und bietet Platz für drei Fahrstreifen pro Richtung.
Wir waren früh dran und entschieden uns doch den Grenzübertritt zu wagen. Wegen zu langer Anwesenheit des Fahrzeugs (3 Mt. erlaubt, am Zoll unsere CH-Ausreise gemeldet) und „nicht bezahlter 6 CHF Autobahngebühr (es gab keine Zahlstelle) dauerte die Ausreise 2 h. Soviel Bürokratie???
Der Empfang in Griechenland war ganz anders und wir wollten uns in einem Hotel entspannen. Dies war eine gute Idee.
Wir fliegen diesen Samstag nach Antalya, Türkei und nehmen unser Fahrzeug wieder in Empfang. Danach setzen wir unsere Reise etwas gemächlicher bis in die Schweiz fort. Vor den Sommerferien wollen wir zurück sein.
Antalya bis GriechenlandGriechenland Teil 1
Falls jemand Tipps für schöne Orte hat, bitte melden.
Bei schönstem Wetter nahmen wir Abschied von der Küste, parkten unser Fahrzeug und fuhren ins Hotel an den Flughafen. Die letzten Zollformalitäten (Ausreise ohne Fahrzeug) wurden erledigt. Jetzt konnten uns im Hotel erholen und am andern Tag mit viel Gepäck zurückfliegen.
Verlassen der Bucht
Abschied von der Küste
Schnee in den Bergen
Der Flug war problemlos, wir in der Schweiz wieder willkommen und am andern Tag genossen wir den ersten Schnee. Schön wieder daheim zu sein und die Adventstage zu geniessen.
Zollformalitäten
Abflug in Antalya
Ankunft in Zürich
am Flughafen
Schnee zu Hause
Wir planen, ab Ende März die Schlussetappe von der Türkei über Griechenland – Italien – Schweiz zu fahren. Wir wünschen Allen eine gute Zeit.