Auf nach Olympia

Wir machten bei Olympia nicht einen 42 km Marathon und trotzdem gerieten wir bei unserer Besichtigung fast an unsere Grenzen.

Die Fahrt vom Meer in die Hügel  genossen wir und fanden auch einen super Platz mit schöner Aussicht. Am späteren Nachmittag entschieden wir uns, die steilen Wege hinunter zu wandern und ein kleines Museum über Archimedes und die technische Entwicklungen zu besuchen.

Da das Olympische Gelände mit zwei Museen und dem Ausgrabungsgelände bis 20 Uhr geöffnet war, hatten wir Lust weiterzumachen, aber die vielen Eindrücke erschöpften uns.

Schon 776 Jahre v.Chr. fanden hier zu Ehren von Zeus erste Wettkämpfe statt. Diese wurden bis 4. JH. n.Chr. immer erweitert und dauerten über mehrere Tage. Die Athleten mussten vorher einen Monat im Camp verbringen und wurden über Tauglichkeit und Tugendhaftigkeit geprüft, bevor sie an den Wettkämpfen auftreten durften. Entsprechend wurden Hallen und Tempel gebaut und die Arena (ohne Steintreppen) für bis 45’000 Besucher erweitert.

Eindrücklich musste der riesige Zeus-Tempel gewesen sein und bei einem Fest wurden bis zu Hundert Stiere geopfert.

Erst 1896 wurden die Olympischen Spiel neu eingeführt und finden bis heute alle vier Jahre an verschiedenen Orten statt.

Was alles in Ton, Bronze bereits ab 800 v.Chr. kreiert wurde und wie sich die Herrscher vor allem in späteren römischen Zeiten darstellten – eindrücklich.