An einem Tag besuchten wir die Osaka Burg aus dem 15. JH. Mehrfach brannte sie ab (1615 im Krieg, 1665 durch Blitz) und wurde wieder errichtet. Sie diente bis zum zweiten Weltkrieg für militärische Zwecke. Bis 2 km lange und 75 m hohe Steinmauer (höchste in Japan) umgeben den zweifachen Burggraben. Martin war beeindruckt von der Bauweise und den riesigen Granitsteinen, welche bis 156 Tonnen am Stück wiegen.
1615 Brand wegen Blitzeinschlag
erbaut vom König
Situtation heute
von oben
riesige Mauern
grosse Granitsteine
hier gefällt es uns
da wollen wir hinauf
Tiger gibt Kraft
wir sind oben
und geniessen den Ausblick
zu Fuss alle Treppen hinunter
Alt und Neu
Geschichtsmuseum
Anderntags fuhren wir 1 h mit dem Zug nach Nara zur grössten Buddha-Statue aus Bronze. Auf einem riesigen Gelände besichtigten wir viele Tempel und Schreine, z.T. aus dem 7. JH. Der damalige Kaiser Shomu veranlasste 751 einen Tempel für einen 18 m hohem Buddha zu bauen, welcher 452 Tonnen wiegt. Es dient heute noch als Pilgerstätte, vor allem auch für Touristen. Die weitläufige Anlage ist an einem Hügel angeordnet. Den ganzen Rundgang (nur 5 km?) schafften wir nicht, sondern zogen es vor mit einem Taxi an den Bahnhof zurückzufahren.
Im Hotel beim Flughafen von Kuala Lumpur galt es, uns kurz zu erholen und die nächsten Schritte vorzubereiten.
Kevin musste richtig lachen, als wir ihm bei der Fahrt an den Flughafen erzählten: Wir hätten uns sehr kurzfristig entschieden nach Japan zu reisen. Einfach soooo…, noch ohne Flugbillett, Hotel oder gebuchte Rundreise??? Er stellte sich dabei seinen Vater vor und schüttelte nur bewundernd den Kopf.
Ja, wir geniessen auch den Weg zum Ziel.
Das Hotel war gut und schwimmen im Pool einfach herrlich. Daneben gab es zu erkunden, welche Wege zu welchem Flughafen – Terminal 2, die Flüge zu buchen. Wir entschieden uns Nachts direkt nach Osaka zu fliegen – um Mitternacht in Tokyo anzukommen – Nein lieber nicht.
am Pool
riesiges Frühstück
zum geniessen
Konferenz über Kultur???
lieber zuschauen
Die Zeit zu planen, packen ist immer kurz. Dagegen war das Warten Nachts auf den Flug eher mühsam. So viele Shops und ähnliche/gleiche Produkte, wie wir in allen Städten und Orten erleben, turnt uns nicht mehr an. Spannend ist höchstens, was überall alles unter Swiss verkauft wird. Wir staunen, was die kleine Schweiz alles produzieren kann.
auf Koffer sitzen und fahren?
alle Ausweise korrekt?
Wir hatten einen super Platz, Stuhl als Flat Bed und Martin konnte richtig relaxen. Gaby weniger – holte sie sich am Flughafen oder im Flugzeug einen kleinen Schnupfen?
Um sieben Uhr landeten wir in Osaka – alles geordnet, sauber und bestens organisiert. Unser Gepäck wurde genauestens inspiziert und freundlich wurden uns die nächsten Schritte erklärt. Railpass für drei Wochen, Wechselgeld abholen und schon mit dem Zug in die Stadt. Ersten Kaffee bei Starbucks und Staunen auf dem Weg zum Hotel.
Von Singapur fuhren wir mit dem Bus inkl. Zoll, Mittagspause 4.5 h retour nach Malakka, wo wir Abends eine kurze Bootstour plus Besichtigung der Altstadt unternahmen. Wir übernachteten in einem neuen Hotel mit Meerblick und fuhren morgens früh mit Grab-Taxi zum lokalen Flughafen, wo wir unser Fahrzeug wieder übernahmen.
Malakka Ausblick vom Hotel
Nachts mit Pool
Bootsfahrt
Gaby geniesst – oder erholt sich?
unter vielen Brücken durch
Unesco Weltkulturerbe
gebaut von Holländern
im 15 JH von Portugiesen errichtet
Independent Memorial
herzliche Guide mit 3 Jobs
unser Fahrzeug am Flughafen
freundlich bewacht
Jetzt mussten wir auf eigene Faust wieder hinauf zu dem Hafen von Kuala Lumpur fahren und uns zur Schlusspflege des Fahrzeuges und der Fahrt in den Hafen orientieren. Wir pflegten auch uns mit Massage, chinesischem Essen und Kuchen neben dem Hotel.
Fahrt zu verschiedenen Häfen
riesige Tortenauswahl
daneben solche Hinterhöfe
Dank vielen Suchen und Umfragen konnten wir schlussendlich eine Motor- und Unterbodenreinigung in einem Truck-Servicecenter von Mercedes am Montag Morgen durchführen.
Trocknen
Kontrollen
sauberer Motor
alle sind zufrieden
Rechtzeitig übergaben wir unser Fahrzeug am Westport mit allen Papieren zur Verschiffung. Dabei lernten wir den Agenten Kevin mit Mayjune kennen, welche für die Abfertigung verantwortlich waren. Gemeinsam genossen wir ein Mittagessen, einen Bürobesuch und schlussendlich fuhren sie uns persönlich im BWM 70 km bis zum Internationalen Flughafen. Ganz herzlichen Dank.
1820 kaufte Stamford Raffels, ein Engländer, für 5’000 spanische Pesos die unfruchtbare Insel Sing(Leu)-pare (Land) dem König von Malaysia ab. Da es kein Wasser gab verhandelte er sich zudem das Recht Wasserbezug vom Festland für 0.1 Cent/Gallon für 200 Jahre. Erst kürzlich wurde es auf einen Dollar angepasst. Dank Erfahrung in industrieller Wasseraufbereitung verkaufen die Singapurer Wasser für 2 Dollar retour! Aber für die Malaien ist es auch ein Segen. Praktisch alles zum Leben und Wohnen können Sie dank den grossen zwei Brücken über die Grenze liefern.
Als englische Kronkolonie (Ausnahme im 2. Weltkrieg Japanisch) war es wichtiger Handelsplatz zwischen China, Indien und Europa. Nach Selbstständigkeit von Malaysia gab es grosse Unruhen zwischen Chinesen, Malaien, Indern, etc. und deren Religionen. Schweren Herzens wurde Singapur 1964 entkoppelt und als Multikultureller Staat neu gegründet.
Die Stadt/ Insel ist sehr dynamisch unterwegs. Noch im 2019 waren es 5.5 Mio. Einwohner und inzwischen ist eine weitere Million dazugekommen. Man sieht überall Baustellen und laufend wird Land dem Meer mit Auffüllungen entnommen. Bereits über 60 % sind Chinesen, daneben gibt es ein Vielvölkergemisch mit Malaien, Indern, Arabern etc. Ebenso findet man nah beieinander alle Tempel und Kirchen.
Grosses altes Hotel verschwindet fast vor den riesigen Hochhäusern
Der erste Premierminister Lee Kuan Yew ab 1970 sah die Entwicklungsmöglichkeiten und seit daher ist die Stadt fast „explodiert“. Sein Sohn macht es im gleichen Stil weiter. Streng kontrolliert und bestimmt entwickelt (Finanzviertel, Marina Bay), doch dank gewissen Freiheiten finden wir Chinesische, Arabische, Indische Viertel. Die Gegensätze könnten nicht grösser sein. Hinter kleinen ursprünglich Hafenhäusern ragen riesige Wolkenkratzer in den Himmel.
Wir staunen über die riesigen Einkaufscenter mit allen noblen Weltmarken und die Entwicklung mit der Marina Bay und .. Aber auch für Schweizer wird es hier recht teuer. Alles ist möglich – zu welchem Preis???
Am andern Morgen schlenderten wir durch Pärke zum berühmten Hotel mit 2’000 Zimmern und dem verbindenden Pool und genossen eine herrliche Aussicht auf die dicht besiedelte Stadt und die vielen Schiffe. Dass sie uns hier nicht verschiffen wollten, können wir jetzt besser nachvollziehen. Trotzdem wird unser Fahrzeug auch durch diese Strasse von Singapur geschifft werden..
Danach besuchten wir den botanischen Garten (weisse Muscheln oben). Welche grosszügige, kreative Pracht an Vielfalt.
Ja, Singapur kann jeden beeindrucken. Diese Dynamik, Kraft und Ordnung wirkt magnetisch. Aber Leben hier – schön dürfen wir weiter.
Wir fuhren wieder 250 km der Westküste entlang nordwärts bis Malakka, wo wir unser Fahrzeug auf einem kleinen Flughafen mit Unterstützung der Securitas gratis recht sicher abstellen konnten. Danach nahmen wir ein Grabtaxi (analog Uber) für weitere 100 km bis Kuala Lumpur.
Herzlichen Dank
Vom Hotel konnten wir direkt hinunter zu unserer Gruppe auf dem Parkplatz schauen und auf gemeinsame Touren gehen.
Die Hauptstadt von Malaysia hat heute bereits 7 Mio. Einwohner, obwohl erst 1857 wegen Zinnabbau von einem Chinesen gegründet. Malaysia wurde von den Engländern kolonialisiert, im zweiten Weltkrieg von den Japanern, danach herrschten wieder die Engländer bis 1957. Seit dem gibt es eine Demokratie, wobei die Macht beim Premierminister liegt. Es gibt aber auch einen König, der jeweils für 5 Jahre im Turnus der einzelnen Teilstaaten gewählt wird und einen offiziellen Königspalast hat. Obwohl wir diesen an seinem Geburtstag besuchten, wurden wir nicht eingeladen (?).
Tor zum Palastist zuwird bewachtder PalastFeiert der König?ohne uns?
Für die Verwaltung wurde ausserhalb der Stadt ein eigener Stadtteil aus dem Sumpf gestampft. Über 9 Brücken kommt man in den neuen Stadtteil mit viel Wasser zur Kühlung, auch mit Moscheen, Premierministergebäude etc. Nachts und an Wochenenden ist es leblos, da das Wohnen ausserhalb stattfindet.
Südkoreaner oben an KonferenzgebäudeEingangshalleReception belegt von uns (Manfred)Justizgebäude.MoscheeMoscheeAusblickvon einer Brücke
Wir staunten über diese Unterschiede, an offenen Kulturen, verschiedenartigen Menschen von Moslems, Chinesen etc., kleinen, gleichartigen Reihenhäuschen in riesigen Siedlungen bis zu den riesigen Hochhäusern mit dem bekannten Petronas-Towern. Was zudem noch alles im Bau ist! Mit dem schnellen Aufzug 250 m hinauf auf die Terrasse vom Tower.
Uns umgaben mindestens fünf riesige Einkaufszentren, in welchen man sich problemlos auch verlaufen kann.
Da Autos Marke Eigenbau und Benzin/Diesel stark subventioniert werden, haben alle Familien 2-3 Autos. Entsprechend ist das Verkehrsaufkommen trotz super Strassen. In Hochhäusern benötigen die Parkplätze bis zu 10 Etagen. Ist dies die Zukunft???
Schon früh wurde hier Zinn gefunden, abgebaut und veredelt. Der Besuch einer Zinnfabrik zeigte die Vielfalt der Gestaltung. Zinn hält lange kühl/warm. Seither geniessen wir Wein aus Zinnbechern von hier.
Wir besuchten unsere Mitfahrer beim Vorbereiten zur Verschiffung nach Indonesien. Über eine steile Rampe werden die Autos bei Flut auf einen Ponton gefahren und mit später auf die andere Seite geschleppt. Gut, wenn man immer noch lachen kann.
Wir waren froh, dass wir einen bequemeren, direkten Weg nach Australien gefunden hatten.
Von der Ostküste fuhren wir direkt hinunter nach Johor Bahru – kurz vor Singapur. Mitten in der Stadt mieteten wir ein Appartement in der 28. Etage über einem Einkaufszentrum mit herrlichem Ausblick auf die Stadt und bis nach Singapur.
Abends Fahrt in die Stadt
Ausblick bis Singapur
Herrlicher Ausblick
Strassen mit Ständen und Fussgängern
Blick vom Balkon auf unser Fahrzeug
Ja mitten in der Stadt mit Parkplatz für grössere Fahrzeuge??? Dazu war es Montag-Nachtmarkt (wussten wir nicht), wo Strassen gesperrt und mit Dutzenden von Ständen belegt wurden. Aber wir schafften es direkt ohne Umwege und es war möglich, nah beim Aufzug zu parken, auszuladen und später das Fahrzeug ganz in der Nähe gut abzustellen.
Car Washing???
Wer will unser Fahrzeug reinigen?
wir marschieren los
im Umkreis
Wir versuchten die Weiterreise zu klären und uns entsprechend vorzubereiten. Für Australien benötigt man ein extrem sauberes Fahrzeug, welches wir lieber mit Profis reinigen wollten. Wir besuchten zu Fuss dutzende Car Wash/Cleaning Center. Hier ist Autowaschen von Hand überall sehr kostengünstig möglich. Für unsere Grösse gab es jedoch sehr limitierte Center und da noch niemand solche Fahrzeuge gesehen hatte, auch viele Neins/Vorbehalte. Aber dran bleiben und es geht, sogar Freude kam auf!!!
Inspektion
Starten
und los geht es
Blitz blank am andern Morgen
es spiegelt
Ausräumen
alles putzen
und wieder einräumen
Freude herrscht!
So parkten wir unser Fahrzeug drei Tage und reinigten Schrittweise von Aussen nach Innen. Wo sich nach über 10 Monaten überall Staub ansetzte!!!
Japanisches Wago-Beef
Zubereitung am Tisch
und geniessen
auch „Sprüngli“-Confiserie
Günstig Einkaufen
Ausblick bis Singapur
mit Abenddämmerung
und Sonnenuntergang
Wir genossen die Stadt mit Komfort von Shoppen, Essen bis Massage – Pediküre. Einfach schön!
Wir hatten die wunderbare Gelegenheit an einem Sandstrand bei Sonnenuntergang 100 kleine Schildkröten ins offene Meer frei zu lassen.
Es ist eine Schildkrötenstation, wo Abends/Nachts die Eier von Schildkröten eingesammelt werden. „Jeden Abend“ vom Mai bis Oktober kommen mit dem Eindunkeln rund Dutzend Schildkröten an einen 3.5 km langen Sandstrand und legen je ca. 100 Eier in einem halben Meter Tiefe ab. Diese werden von den Rangern ausgebuddelt, eingesammelt und unter einem sicheren Dach neu in den Sand eingegraben. Nach dem Schlüpfen werden die winzigen Tierchen 10 Tage in ein Wasserbassin gelegt um zu wachsen und kräftiger zu werden. Trotzdem überleben von 100 Freigelassenen nur ein Tier. 23’000 Eier werden jährlich ausgebrütet und letztes Jahr kamen 369 Schildkröten an den ursprünglichen Standort zurück, um Eier abzulegen.
Station
Schildkröte 6 Jährig
holt Luft
Einsammeln
Brutstation
Ausbrüten
kräftiger werden
2 x 50 kleine Schildkröten
Freude herrscht
laufende Orientierung zum Meer
Einfach zu merken: Eine Schildkröte kann bis 100 kg schwer, 100 cm lang werden und bis 100 Jahre leben.
Erst ab 15-20 Jahren werden sie fruchtbar. Das Geschlecht wird durch die Sandtemperatur beim Brüten bestimmt, Frauen bis 30 °C, Männchen bis 26 °C (Klimaerwärmung???).
Vom Regenwald fuhren wir durch unendlich lange Oelpalmplantagen weiter ostwärts ans Meer.
Wir hatten die Gelegenheit über das Wochenende in einem Appartement am Meer zu übernachten. Schön, das Leben mit diesen netten, offenen Leuten zu verbringen. Hier sind es meist grosse Familien mit vielen Kindern. Frauen und Mädchen ab 6 Jahren sind meist sehr korrekt verhüllt. Im Unterschied zu andern Ländern sind diese Moslems aber sehr offen und nicken uns freundlich zu. Man geht korrekt in Ganzkörperanzügen in den Pool, eher weniger ins saubere Meer am grossen Strand. Nebenan war eine grosse Rutschbahn. Um 8 Uhr morgens ging es los bis Abends um 19 Uhr, diese Freude und Energie – einfach schön.
Spontaner Stopp mit Besichtigung
Schöne Anlage
Parkplatz mit Blick zum Meer
und hinauf zu unserer Wohnung
Pool oder lieber Meer
Hier am Meer feierten wir auch Martin’s Geburtstag mit reichlichem Essen von verschiedenen selbst gemachten Salaten, Gemüse, Rind- Hähnchenspiessen, Lammkoteletts und Fisch in Folie, vielen Früchten, Kuchen und Überraschungen, sogar Toggenburger Kägi frets fanden wir hier.
Wir fuhren durch Palmenplantagen zum ältesten Regenwald Malaysias. Nach längerer Bootsfahrt und kurzer Wanderung schwammen wir ganz alleine im Fluss. Einfach herrlich.