Seattle – Grossstadt im Nordwesten der USA

Mit über 4 Mio. Einwohnern ist Seattle die grösste nördlichste Stadt mit eigener Kultur. Dank vielen Firmen mit ihren Hauptsitzen, wie Amazon mit 58’000 Angestellten, Boing mit zwei Riesenfabriken, Starbucks, UPC, Microsoft, Bill Gates Fundation etc. ist Seattle vergleichsweise reich und rühmt sich seiner Kreativität.

Von Nome in US-Alaska flogen wir mit Charterflugzeugen nach US-Seattle. Wir hatten Glück betrug unsere Wartezeit nur etwa 1h. Andere Gäste mit dem zweiten Flieger kamen erst Nachts um ein Uhr ins Bett.

Unser erster Spaziergang war zum Pike Place Market, der ursprünglich als „Genossenschaft“  für Direktverkäufer gegründet wurde. Nach so viel kahlen Küsten genossen wir speziell die bunten Farben, viele Blumen und den warmen Sonnenschein.

Schön, wenn man unverhofft auch wirkliche handwerkliche Künstler trifft und Zeit für den Austausch hat. Lee ist vor 40 Jahren eingewandert und hat seit Jahren besondere Steine gesammelt. Herrlich, was die Natur alles für uns zu entdecken hat.

Zur Weltausstellung 1962 wurde der elegante Space Needle mit 184 m errichtet. Für neun Uhr Morgens kauften wir ein Ticket. Leider überraschte uns der Nebel und wir konnten vor Ort auf den Nachmittag umbuchen. Dabei trafen wir 40 Personen von jung bis alt, welche den Turm in Feuerwehrausrüstung zur Erinnerung an den Tag 9/11 bestiegen hatten. Super Leistung über die vielen Treppen!

So begaben wir uns zuerst ins viel besuchte Chihuly Gardens und staunten über diese fantastische Glasskulpturen. Wahnsinnig diese Schaffenskraft!
Am ruhigen Morgen konnten wir diese vielen Eindrücke in Ruhe aufnehmen. Impulse von Indigenen und aus aller Welt wurden in riesige Skulpturen im umgesetzt.

Nach einer Erholungs- und Mitttagspause klarte es auf und so konnten wir die Aussicht vom Turm geniessen.

Spannend wurde auch der Ausflug zu Boing mit einer Werksbesichtigung. Diese Dimensionen mit weltweit grössten Gebäudehallen.

Seattle bietet sehr viele Möglichkeiten und auch ein Shopbesuch überraschte uns mit künstlerischen Elementen aus Millionen alten Versteinerungen.

MG – Nord-West-Passage mit Film

Eigene, direkte Erfahrungen bleiben länger, wenn man seine Fotos, Videos aufarbeitet.

Dieser Teil der Reise dauerte 20 Tage. Im Teil 1 (kritische Phase) gab es einige schöne Anlandungen.  Speziell bleiben uns die diversen Kontakte mit den Inuits und ihrer Geschichte.
Im Teil 2 nach Alaska durften wir nur in Nome anlanden. Dafür konnten wir einen Eisbär auf den Eisschollen eine lange Zeit aus der Nähe beobachten, wie er seine Robbe vertilgte.

Mehr in folgenden zwei Filmen. Viel Spass!

Teil 1 Grönland bis Cambridge Bay Dauer 32 Min.

Teil 2 Cambridge Bay bis Nome Alaska  Dauer 24 Min.

Alaska – Nome

Nach fünf Tagen auf dem Schiff endete unsere Nord-West-Passage in Nome, einer kleinen Stadt mit bis 4’000 Einwohnern. Berühmt in den 1890-er Jahren wegen dem Goldrausch und heute wegen den 1’500 km langen Schlittenrennen von Anchorage nach Nome.

Die Inuit lebten lange unbehelligt hier, bis die Walfänger, Goldgräber kamen.

Früh Morgens fuhren wir in den Hafen und bald konnten wir auschecken und das Städtchen besichtigen.

Auch heute noch wird Gold geschürft, aber nicht mehr in früherem Masse. Die Geschichte, Stürme und Feuersbrünste haben vieles verändert.

Roald Amundsen, ein Norweger benötigte für die erste Nord-West-Passage mit 6 Mann Besatzung 3 Jahre und erreichte Nome in 1906.  Er lernte viel von den Inuit und passte sich den extremen Situationen entsprechend an.
Dies im Gegensatz zu dem Engländer Sir John Franklin, der 1845 mit zwei grossen Expeditionsschiffen, 133 Männern, 3 Jahren Luxusverpflegung, 1’200 Büchern, Mahagonitischen und Silberbesteck startete, strandete und davon nur 4 Personen überlebten.

Uns ging es sehr gut. Wir hatten eine spannende Zeit auf dem Schiff, in Nome und flogen Nachmittags weiter nach Seattle.

Kopenhagen – DK

Unsere erste Etappe war der Flug nach Kopenhagen. Hier erwarteten uns zwei Tage schönstes Wetter, sehr viele Touristen und überraschenderweise auch die Pride-Parade.

Mit Metro und Schiff wurde es eine herrliche Stadtbesichtigung. Die Altstadt ist sehr gut erhalten, gepflegt und bietet für Touristen vieles.

Wir genossen eine lange Schifffahrt durch die Stadt und beobachteten das fröhliche Treiben der vielen Sonnenanbeter.

Viele Eindrücke boten auch die Gebäude aus 17. Jh. bis in die heutige Zeit und der Reichtum aus ihrem  Handel.

Wir waren in Zürich an der Street Parade und eine Woche später erlebten wir in Kopenhagen die Pride Parade mit 250’000 Besuchern.

Auf zur Nord-West-Passage

Wir gehen auf eine lange Schiffsreise in die Arktis und freuen uns.

Von Kopenhagen fliegen wir in 5 h bis Nuuk, Grönland. Dort steigen wir ins Schiff und werden die Passage durch das Eis bis Alaska fahren. Diese ist meist nur zwei Monate im Sommer mit Schiffen passierbar. In Nome endet die Schiffsreise mit dem Flug nach Seattle.

nach 35 Monaten und 90’000 km retour

Einfach schön, nach einer so langen Reise mit dem MG-Bobil wieder nach Hause zu kommen. Mit vielen Eindrücken, Erfahrungen und erstaunlich wenig Problemen. Oft wird viel zu schwarz gemalt. Für uns war es eine wunderbare Zeit bis Australien-Neuseeland und über Tibet retour  (10 Tage über 4’000m).

MG-Karte von unserer Reise

Die Reise durch diese Landschaft vom Lukmanier bis Disentis genossen wir. Den grösseren Stopp machten wir am Walensee, um uns abzukühlen – herrlich.

Was alles in unserem Fahrzeug Platz fand! Wir mussten etwa 5 x 4 Kisten zügeln. Jetzt gilt es zu waschen und aufzuräumen. Aber auch dies gehört dazu.
Ende gut – alles gut. Nächste Reisen folgen erst viel später.

 

Auf den Lukmanier?

Ab neun Uhr besuchten wir eine Fattoria di Parma und probierten verschiedene Schinken, Käse und Salami. Dank guter Beratung deckten wir uns auch entsprechend ein.

Danach fuhren wir ohne grosse Unterbrüche oder Staus direkt nach Chiasso, wo wir ohne Kontrolle  und nach Abstempeln des Carnet de Passage einreisen konnten. Wie schön, wieder in der „Bilderbuch – Schweiz“ zu sein, den See, die Kühe auf der Weide und Schnee in den Bergen zu sehen.

Unser Ziel war die Bergfrische auf dem Gotthard. Unterwegs vernahmen wir von Staus auch über den Pass und, dass Nachts der Tunnel geschlossen wäre (Lärm auch Nachts auf der Passhöhe?). Kurzfristig änderten wir unsere Route und fuhren über den Lukmanier. Vor der Passhöhe fanden wir auf 1’800 m Höhe einen herrlichen Übernachtungsplatz mit Sicht in die Berge und genossen diese Ruhe bei wunderbaren 22 °C.

Wir wanderten an frischer Luft bis zur Quelle des Brenno und über steile Felsen hinauf/hinunter. Danach – wie wunderbar – genossen wir beim Feuer gebratene Cervelats mit Rosemarie und Sandra, dem Hund Olivia und dem Esel Quadrino. Sie leben hier in diesem Tal und machten mit Camper einen Ausflug. So schön! Vielen Dank.