Wie vorher prognostiziert, erwartete uns ein seltener, intensiver Regentag. Trotzdem genossen wir einen Spaziergang in die Stadt Ioannina mit ihrer osmanischen Altstadt, einer grossen Burg und einigen Museen.
Interessant war die Silbergewinnung und Veredlung, sowie der Einfluss vom General Ali Pascha. Er kam aus Albanien und dank Erfolg (& Grausamkeiten) mit bis 100’000 Soldaten gründete er ein eigenes „Reich“. Vernetzt mit Napoleon, Venedig und den Briten mit Zuzug von Europäischen Ingenieuren/Künstlern entstand viel Wissen und so baute er die Stadt zu einem erfolgreichen Knotenpunkt aus. Den Osmanen wurde er zu mächtig und daher später mit 82 Jahren geköpft.
Viele schöne Silberarbeiten entstanden im 18.-19. JH. und deren Bearbeitung wurde im Museum anschaulich erklärt. Einerseits das Prägen mit Stempeln und schwärzen, andrerseits wurden aus feinen Drähten herrliche Gürtel, Broschen, etc. kreiert.
Dank Offenheit wurde die Christliche Kirche zugelassen und so entstanden auch schöne Bibelverzierungen und Ikonen mit Gold auf Holz.
Hierher fliegen die Schweizer (?) direkt zwei Mal in der Woche. Ist es wegen dem See, grünen Hügeln oder …? Es hat sehr viele Restaurants, Läden und Touristen. Unser Essen war super und günstig mit Salat, Hauptgang, feinem Rose, Minidessert, Kaffeelikör für 35 Euro! So genossen wir unseren Regentag am See mit Zürichsee-Feeling.
